Aktualisiert 25.03.2020 16:03

Virtual Reality

Diese Museen kannst du online besuchen

Vom Sofa aus Kultur erleben: Diverse Museen bieten virtuelle Rundgänge durch ihre Säle und Archive an.

von
mst
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Hast du genug von Trash-TV und sehnst dich nach Kunst und Kultur? Kein Problem: Diverse Museen, die wegen der Corona-Krise schliessen mussten, bieten Online-Rundgänge an. Darunter zum Beispiel das MoMA in New York ...

Hast du genug von Trash-TV und sehnst dich nach Kunst und Kultur? Kein Problem: Diverse Museen, die wegen der Corona-Krise schliessen mussten, bieten Online-Rundgänge an. Darunter zum Beispiel das MoMA in New York ...

Alsandro / CC BY-SA 3.0
... oder das Guggenheim-Museum, ebenfalls in der amerikanischen Millionenstadt. Die berühmte Wendeltreppe im Inneren lässt sich auch virtuell erklimmen.

... oder das Guggenheim-Museum, ebenfalls in der amerikanischen Millionenstadt. Die berühmte Wendeltreppe im Inneren lässt sich auch virtuell erklimmen.

Ajay Suresh / CC BY 2.0
Ebenfalls eine virtuelle Tour bietet das Meeresmuseum in Stralsund. Leider nicht auf der Online-Tour: Die tägliche Haifütterung.

Ebenfalls eine virtuelle Tour bietet das Meeresmuseum in Stralsund. Leider nicht auf der Online-Tour: Die tägliche Haifütterung.

Klugschnacker / CC BY-SA 3.0

Wegen des Coronavirus sind nicht nur viele Menschen im Homeoffice, auch diverse Freizeitangebote mussten gestrichen werden, darunter Hunderte von Museen. Das heisst aber keineswegs, dass du jetzt auf Kunst und Kultur verzichten musst!

Hier findest du eine Auswahl an Museen auf der ganzen Welt, die einen virtuellen Rundgang anbieten und ihre Kunstwerke auch online zeigen – ganz ohne Ansteckungsgefahr und erst noch gratis.

Das Museo Galileo gibt es seit 1927. Es sammelt und kategorisiert altertümliche Werkzeuge, Waffen und Instrumente. Es besitzt beispielsweise eine Armillarsphäre, ein sehr altes Planeten-Modell, aber auch alte Mikroskope und vieles mehr.

Das Museum in San Jose in Kalifornien hat die grösste Sammlung ägyptischer Artefakte in Nordamerika. Bei einem virtuellen Rundgang kannst du unter anderem lernen, wie sich die Ägypter das Leben nach dem Tod vorstellten.

In der Frick Collection, die sich in einem alten Herrenhaus in New York befindet, gibt es hauptsächlich Gemälde alter Künstler und europäische Skulpturen. Wirklich sehenswert ist aber der begrünte Innenhof, der (wie der Rest des Museums) virtuell besucht werden kann.

Im History of Science Museum in Oxford sind über 20'000 Objekte ausgestellt, darunter antike Sonnenuhren und allerlei Geräte, mit denen früher zum Beispiel Mondphasen berechnet wurden. Das Museum, das eine Abteilung der University of Oxford ist, bietet auch Videos an, in denen Experten zeigen, wie beispielsweise die berühmte Camera obscura funktioniert.

Bei der digitalen Tour im Naturkundemuseum kann man nicht nur zahlreiche der über 30 Millionen Exponate (!) sehen, es gibt sogar eine Überraschung: Publikumsliebling und T-Rex Tristan, der bis 2021 in Kopenhagen ausgestellt ist, lässt sich bei der Tour in Berlin besuchen.

Im Landesmuseum in Zürich gibt es keine virtuelle Tour, aber Einblick in die 14 Sammlungen, die das Museum beherbergt. Dazu gibt es Blogeinträge, in denen die Besucher mehr über die einzelnen Stücke erfahren können.

Wie das Landesmuseum hat auch das Kunsthaus keinen virtuellen Rundgang, aber ein Online-Archiv mit Werken und Sammlungen.

Eine der Hauptattraktionen des Meeresmuseums ist die Haifütterung – die findet wegen der Corona-Krise leider nicht mehr vor Publikum statt. Das Meeresmuseum bietet aber einen digitalen Rundgang an, bei dem diverse Aquarien und Ausstellungsräume besichtigt werden können.

Das berühmte französische Museum ist die Heimat einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt – und die meisten Kunstwerke können online angesehen werden, darunter Werke von Van Gogh, Degas, Pissarro und Gauguin. Vergangene Veranstaltungen im Museum sind teilweise als Videos verfügbar.

Dieses Museum hat mehr als 233'000 Quadratmeter – und du kannst sie online beschreiten. Die Eremitage ist 250 Jahre alt und wohl das bekannteste Museum Russlands. Neben den 17'000 Gemälden finden sich im Museum auch mehr als eine halbe Million archäologischer Fundstücke.

In der National Gallery in London befinden sich Werke diverser Künstler vom 13. bis 19. Jahrhundert – und alle können bei einer virtuellen Tour besichtigt werden.

Das Rijksmuseum hat eine App, mit der alle Kunstwerke im Gebäude besichtigt werden können. Die App leitet dabei wie ein Guide durch die einzelnen Räume und Kunstwerke. Darunter Gemälde von Künstlern wie Rembrandt und Vermeer.

Das Guggenheim-Museum ist bekannt für moderne und zeitgenössische Kunst ab dem 20. Jahrhundert – und für die Wendeltreppe, die nun auch virtuell erklommen werden kann.

Das MoMA ist wohl eines der bekanntesten Museen der Welt. Die Sammlung, die Werke der Architektur und des Designs, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Drucke, Illustrationen, Filme und elektronische Medien umfasst, kann virtuell besucht werden. Das MoMA hat ausserdem eine Bibliothek mit mehr als 300'000 Büchern.

Hier gibt es zwar keinen virtuellen Rundgang, ein Teil der Sammlung des Museums für Gestaltung ist aber mit Hintergrundinformationen online verfügbar.

Das Tinguely-Museum hat nicht nur einen Online-Rundgang, sondern mit dem Ausstellungsguide «Meta-Tinguely» ein Tool, bei dem die virtuellen Besucher sogar aktiv mitmachen können.

Eine Auswahl von Hunderten von kleineren und grösseren Museen auf der ganzen Welt kann man auf Google besichtigen. Dabei sind zum Beispiel die Uffizien (Kunstsammlung in Florenz) oder diverse englische Museen. Neben Museen lassen sich bei diesem Tool auch Sehenswürdigkeiten wie Kathedralen besichtigen.

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