Neue Massnahmen im Kanton Bern – Masken an Haltestellen, Bahnhöfen und in Schulen
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Neue Massnahmen im Kanton Bern Masken an Haltestellen, Bahnhöfen und in Schulen

Maskenpflicht unter anderem in öffentlich zugänglichen Innenräumen, an Veranstaltungen und im Aussenbereich von Bahnhöfen und Haltestellen und eine erneute Maskenpflicht an Schulen: Das gilt ab Montag, 29.11., im Kanton Bern.

von
Céline Meisel
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Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, Direktor der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern hat heute neue Massnahmen gegen das Coronavirus getroffen. 

Regierungsrat Pierre Alain Schnegg, Direktor der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern hat heute neue Massnahmen gegen das Coronavirus getroffen.

Tamedia AG
Der Kanton Bern ruft weiterhin zur Impfung auf. Gestern Abend wurde im Kanton Bern bereits 51’000. Auffrischungsimpfung verabreicht.

Der Kanton Bern ruft weiterhin zur Impfung auf. Gestern Abend wurde im Kanton Bern bereits 51’000. Auffrischungsimpfung verabreicht.

20min/Marco Zangger
Da sich aber auch geimpfte Personen mit dem Virus infizieren und dieses weiterverbreiten können, hat der Regierungsrat neue Massnahmen beschlossen.

Da sich aber auch geimpfte Personen mit dem Virus infizieren und dieses weiterverbreiten können, hat der Regierungsrat neue Massnahmen beschlossen.

20min/ Simon Glauser

Darum gehts

  • Auch im Kanton Bern steigen die Covid-Fallzahlen drastisch.

  • Aus diesem Grund hat der Kanton Bern heute weiterführende Massnahmen beschlossen.

  • Darunter ist eine ausgeweitete Maskentragepflicht.

  • Die Massnahmen im öffentlichen Raum sind bis 23. Dezember befristet.

  • Die erweiterte Maskenpflicht im Bildungsbereich gilt vorläufig bis zum 24. Januar 2022.

Da sich die Corona-Situation auch im Kanton Bern deutlich verschärft, hat der Regierungsrat des Kantons Bern heute neue Massnahmen beschlossen. Hauptsächlich wird die Maskentragepflicht ausgeweitet: Sie gilt ab Montag, dem 29. November 2021, wieder in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen an Veranstaltungen, im Aussenbereich von Bahnhöfen und Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sowie in Spitälern, Heimen und Kitas.

Jede Person ab zwölf Jahren muss während einer Veranstaltung, an Märkten sowie an Fach- und Publikumsmessen eine Gesichtsmaske tragen. Bei Veranstaltungen sind nur Redner und Rednerinnen sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche keinen Kontakt zu Gästen haben, von der Pflicht ausgenommen. Weiterhin darf beim Konsumieren von Speisen und Getränken die Maske abgenommen werden. Personen, welche älter als 16 Jahre sind, müssen ein Zertifikat vorzeigen. Dies auch bei Besuchen von Spitälern, Pflege-, Behinderten- sowie Kinder- und Jugendheimen.

Zusätzlich soll an Schulen ab dem 5. Schuljahr wieder eine Maskentragepflicht eingeführt werden. Die Maskentragepflicht in Innenräumen von Schulen wird auf Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sowie auf alle Lehrkräfte ausgedehnt.

Auch in Kitas wird die Maskentragepflicht für das Personal erweitert. Dort fällt die bislang geltende Ausnahme des Bundesrechts weg. Weiter empfiehlt der Regierungsrat den Spitalverantwortlichen, beim Personal die 3G-Regel einzuführen oder repetitive Testungen zu organisieren. Am Montag vermelden die Young Boys zudem, dass Besucherinnen und Besucher im Wankdorf ab sofort wieder einer Maskenpflicht unterstellt seien.

Dringende Homeoffice-Empfehlung

So reagiert die bernische Gesundheitsdirektion auf die stetig steigenden Fallzahlen. Sie spricht auch eine dringende Homeoffice-Empfehlung aus. Ist kein Homeoffice möglich und teilen sich Personen die Räumlichkeiten, sollte in Gemeinschaftsbüros zwingend eine Maske getragen werden. Dies soll auch bei Sitzungen gelten.

Kanton Bern hält am Ausbruchstesten fest

Der Kanton Bern will nicht wieder zum repetitiven Testen an Schulen zurückkehren. Dies weil zum einen ein Teil der Volksschulen auf eine Teilnahme am systematischen Testen verzichtet hatte und weil sich manche Schülerinnen und Schüler nicht auf Corona testen lassen wollten. Somit konnte sich der Kanton kein flächendeckendes Bild von der Situation in den Schulen verschaffen. Zum anderen zeigen Zahlenvergleiche mit jenen Kantonen, die das repetitive Testen anwenden, dass der Kanton Bern bezüglich der Zahl der Corona-Fälle in den Schulen nicht schlechter abschneidet.

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