Newcomerin Esther Graf singt mit Monet192, Katja Krasavice und Alligatoah

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Österreicherin Esther GrafDiese Newcomerin singt mit Monet192, Katja Krasavice und Alligatoah

Spätestens seit ihrer Zusammenarbeit mit Rapper Monet192 ist die Österreicherin auch in der Schweiz angekommen. Die 23-Jährige gilt als aufstrebende Newcomerin der Musik- und Modelbranche.

von
Lara Hofer
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Sie räumt momentan ab in der Musik- und Modelbranche: Die junge Österreicherin Esther Graf. 

Sie räumt momentan ab in der Musik- und Modelbranche: Die junge Österreicherin Esther Graf. 

Sony Music Entertainment
Die 23-Jährige veröffentlichte im März den Song «Nie begegnet» und hat sich als Feature niemand Geringeres als den Schweizer Rapper Monet192 geschnappt. 

Die 23-Jährige veröffentlichte im März den Song «Nie begegnet» und hat sich als Feature niemand Geringeres als den Schweizer Rapper Monet192 geschnappt. 

Sony Music Entertainment
«Monet192 ist ein Perfektionist und die Zusammenarbeit war total inspirierend. Auch humortechnisch sind wir auf derselben Wellenlänge, wir sind mittlerweile gute Freunde», erzählt die Sängerin im Interview mit 20 Minuten.

«Monet192 ist ein Perfektionist und die Zusammenarbeit war total inspirierend. Auch humortechnisch sind wir auf derselben Wellenlänge, wir sind mittlerweile gute Freunde», erzählt die Sängerin im Interview mit 20 Minuten.

Sony Music Entertainment

Darum gehts

  • Mit Songs wie «Redflags» und «Geldautomat» überzeugt Esther Graf (23) ihre österreichischen Fans schon seit Monaten.

  • Spätestens seit ihrer Single «Nie begegnet» mit dem St. Galler Rapper Monet192, die im März erschienen ist, ist die Musikerin auch in der Schweiz angekommen. 

  • Im Interview mit 20 Minuten spricht das Model über seine neue Beziehung, Songwriting mit Katja Krasavice und was ihm bei Herzschmerz hilft. 

Esther, du bist Österreicherin und wohnst in Berlin. Wie schaut deine Verbindung zur Schweiz aus?

Mein Ex-Freund ist Halb-Schweizer. Deswegen war ich einzelne Male dort. Als die Beziehung zu Ende ging, habe ich mir aber geschworen, nie mehr in die Schweiz zu reisen. Das habe ich allerdings nicht eingehalten. (lacht)

Wie gefällt es dir in der Schweiz?

Die Österreicherinnen und Österreicher werden mich dafür hassen, dass ich das sage, aber die Schweiz ist wirklich das schöne Österreich. Ich bin auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf aufgewachsen und bin deshalb total begeistert von wunderschönen Feldern und Hightech-Bauernhöfen in der Schweiz. Die haben mich krass überzeugt!

Und wie schaut es mit dem Schweizer Dialekt aus?

Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, die Schweizerinnen und Schweizer zu verstehen. Mittlerweile kenne ich einige Wörter, wie zum Beispiel «poste», das heisst, glaub ich, einkaufen. Die Sprache ist mir sehr sympathisch. Und spätestens seit meiner Zusammenarbeit mit Monet192 verstehe ich recht viel. 

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem St. Galler Rapper und wie verlief sie?

Wir haben im selben Studio in Berlin gearbeitet und uns dort kennen gelernt. Monet192 war begeistert von meiner Single «Red Flags» und meinte, dass er auch einen Song für mich habe. So entstand unsere Single «Nie begegnet», die auch auf meiner aktuellen EP drauf ist. Monet192 ist ein Perfektionist und die Zusammenarbeit war total inspirierend für mich. Auch humortechnisch sind wir auf derselben Wellenlänge. Wir sind mittlerweile gute Freunde. 

Du hast einen Song für Katja Krasavice geschrieben. Wie verlief das und was hältst du von ihr?

Katja und ich sassen zusammen im Studio und feilten am Text für ihren Song «Narben». Die Zusammenarbeit verlief total entspannt und wir hatten eine geile Zeit. Auch zwischenmenschlich hat es sehr gut gepasst und sie hat sich mir gegenüber total geöffnet. Katja ist ein Paradebeispiel für selbstbewusste Frauen, die ihr Ding durchziehen. Ich habe sehr viel Respekt vor ihr. 

Eine Instagram-Nachricht des Rappers Alligatoah hat dein Leben verändert. Inwiefern?

Sein Management hat mich im Jahr 2016 angeschrieben und meinte, dass Alligatoah total begeistert von meinem neuen Clip sei. Sie fragten mich für eine Zusammenarbeit, und ich sagte natürlich sofort ja, denn Alligatoah ist ein Riesen-Ding bei uns in Österreich. Wir nahmen einen Song auf und tourten gemeinsam, so kam meine Musikkarriere damals ins Rollen und es folgte der Vertrag mit Sony.

In deinen Songs singst du auch über deinen Ex-Freund. Was steckt dahinter?

Ich habe ein Jahr gebraucht, um die Trennung zu verarbeiten. Ich war mir selbst sehr fremd in dieser Zeit. Das Songwriting hat meinen Heilungsprozess beschleunigt. 

Und wie schaut es momentan in der Liebe aus bei dir?

Ich habe es nicht verlernt, zu lieben. Heute bin ich in einer neuen Beziehung, die mich sehr glücklich macht. Ich habe auch schon süsse Lovesongs geschrieben. Ich kann also auch nett sein. (lacht)  

Auf Instagram giltst du als beliebte Fashionista. Wie stehst du zu Social Media?

Mittlerweile habe ich echt eine Liebe zu Instagram und Social Media entwickelt. Ich habe die Einstellung abgelegt, dass es peinlich ist, viel zu posten. Ich zeige gerne, was mich beschäftigt und was ich modetechnisch abfeiere. Wenn es jemanden nicht interessiert, kann er mir entfolgen. 

Und wie schaut es mit Tiktok aus?

Ich bin Musikerin, keine Tiktok-Creatorin. Ich nutze die App hauptsächlich als Plattform, um mehr Reichweite zu erlangen.

Du arbeitest auch als Model. Wie kam es dazu?  

Ich wohnte früher in Wien und wurde dort einfach so auf der Strasse gescoutet. Als Model habe ich meinen Lebensunterhalt finanziert, um nebenbei Musik machen zu können. Mit einem 40-Stunden-Job hätte ich das nicht gepackt. Ganz hingegeben habe ich mich der Modelbranche aber nie. Lieber will ich meine Gedanken und Gefühle auf musikalischer Ebene mit der Welt teilen.

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