Aktualisiert 25.07.2018 10:11

Ostschweiz

Diese Ohrfeige gab es bereits für 29 Franken

In einer Ostschweizer Verkaufsgruppe auf Facebook bietet ein Mann Ohrfeigen zum Verkauf. Die Aktion kam nicht bei allen gut an.

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20M
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Das Ohrfeigen-Angebot postete Marc Göldi dieser Tage in einer Ostschweizer Verkaufsgruppe auf Facebook.

Das Ohrfeigen-Angebot postete Marc Göldi dieser Tage in einer Ostschweizer Verkaufsgruppe auf Facebook.

Screenshot Facebook
Kuriose Angebote gibt es immer wieder: Auch auf Ricardo. Ein Mann versuchte 2015, seine Schwester loszuwerden, weil sie zu laut singe und generell unnütz sei.

Kuriose Angebote gibt es immer wieder: Auch auf Ricardo. Ein Mann versuchte 2015, seine Schwester loszuwerden, weil sie zu laut singe und generell unnütz sei.

Ricardo.ch
«Da steh ich nun, ich armer Tor!» Dieser Anbieter lehnt sich an Goethe an, um seinen einsamen Gummistiefel loszuwerden.

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zvg

Via Facebook wird in diversen Verkaufsgruppen so allerhand angeboten, seien es Möbel, Fahrzeuge, Kleider oder Kosmetikartikel. Ein ungewöhnliches Angebot postete Marc Göldi aus Triesenberg (FL) dieser Tage in einer Ostschweizer Verkaufsgruppe. «Zu verkaufen, eine Ohrfeige. Occasion aber selten gebraucht. Auf Wunsch können nach Bedarf zwei drei vor Ort dazu gekauft werden. Preis richtet sich nach Stärke. Kein Versand, nur Abholung, Paket wäre zu gross», lautet es. Kostenpunkt für eine Ohrfeige: 29 Franken.

Sofort entstand reges Interesse, wenn wohl auch nicht ganz ernst gemeint. «Nehme gleich fünf Stück. Für fünf wundervolle Menschen, die mich NIE nerven», heisst es unter anderem. Zudem werden Nachfragen an den Verkäufer gestellt wie etwa: «Sind sie aus einem tierfreien und Nichtraucher-Haushalt?»

Wieder gelöscht

Doch nicht alle konnten offenbar darüber schmunzeln. Bereits am Tag nach dem Post wurde das Inserat gelöscht. «Das Angebot hat offenbar gegen Richtlinien der Gruppe verstossen», so Inserent Göldi. Laut dem 44-Jährigen gab es auch üble Beschimpfungen in den Kommentaren. Er habe dann dazu aufgerufen, denn Ball flach zu halten. «Das war doch nur ein Scherz. Ich wollte einfach für Auflockerung in der Gruppe sorgen», so Göldi.

Er selbst habe das Angebot irgendwann mal so gesehen, fand es extrem lustig und habe es deshalb gepostet. «Ich bin eben humorvoll, etwas mehr Humor könnte vielen nicht schaden.» Er lasse sich das auch nicht dadurch verderben, dass der Post gelöscht wurde. Und wer weiss, was als Nächstes folgt? Er habe schon noch einen auf Lager, meint Göldi.

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