13.08.2020 14:43

Neu im KinoDiese Rolle macht KJ Apa so stolz wie noch nie

Der Neuseeländer verkörpert einen Musiker, der mit Liebesliedern versucht, einen Schicksalsschlag zu verarbeiten, eine Killerin wird selbst zur Zielperson von einem Mord – und weitere Filme, die neu im Kino laufen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «I Still Believe».

Impuls

Darum gehts

  • Wir stellen dir jede Woche die besten neuen Kinostarts vor.
  • KJ Apa verkörpert einen Singer-Songwriter, der eine Glaubenskrise durchlebt.
  • Eine Killerin wird selbst zur Zielscheibe ihrer ehemaligen Auftraggeber.
  • Bei einem pubertierenden Metalhead drohen die Sommerferien ins Wasser zu fallen.
  • Ein Dokumentarfilm zeigt Menschen in der Schweiz, die zum Islam konvertieren.

«I Still Believe»

Beim Singer-Songwriter Jeremy Camp (KJ Apa) läufts: Seine Karriere kommt in Schwung, er verliebt sich in Melissa (Britt Robertson) und die beiden Anfang 20-Jährigen heiraten.

Doch nach den Flitterwochen wird das junge Glück auf die Probe gestellt: Melissas Eierstockkrebs hat gestreut – die beiden Christen geraten in eine Krise, die Jeremy an seinem Glauben zweifeln lässt.

Apas Zusage überrascht

Es ist die wahre Geschichte von Jeremy Camp, der sich in den USA als christlicher Musiker einen Namen gemacht hat. Regie geführt haben die beiden Brüder Jon und Andy Erwin, die bereits mehrere Spielfilme realisierten, in denen der Glaube eine Rolle spielt.

Dass sie KJ Apa für ihr neustes Projekt gewinnen konnten, überraschte Kollegen aus der Branche, wie sie in Interviews erzählen. «Ich sehe den Film mehr als Liebesgeschichte denn als eine Erzählung, die auf dem Glauben basiert», erklärte Apa der «Los Angeles Times».

Die Rolle macht ihn stolz

Er habe sich die Rolle erst nicht zugetraut: «Ich sah, wie emotional und empfindlich die Geschichte war und wollte diese Verantwortung nicht tragen.»

Nichtsdestotrotz entschied er sich für den Job, denn Apa erhofft sich, dass darin sein Können sichtbar wird: «Ich kann mehr sein als nur der gut aussehende Typ.» Dass er sich überwunden und den Job angenommen hat, habe sich gelohnt – er sei noch nie so stolz auf sich als Schauspieler gewesen.

«Ava»

Jessica Chastain spielt die titelgebende Profikillerin, die sich auf hochkarätige Anschläge spezialisiert hat: Im Auftrag einer Black-Ops-Organisation reist sie um die Welt und schaltet überall Zielpersonen aus – bis einer ihrer Aufträge schiefläuft.

Für Boss Simon (Colin Farrell) steht fest, dass sie dafür bezahlen muss. Auch die Bemühungen von Verbindungsmann Duke (John Malkovich), ihn davon abzuhalten, scheitern: Simon setzt einen Killer auf Ava an.

Ava wird zur Zielscheibe

Die Killerin ahnt nicht, dass sie in Gefahr ist und kehrt zurück nach Hause in ihre Heimatstadt Boston, um die Beziehung zu ihrer Mutter (Geena Davis) und Schwester Judy (Jess Weixler) zu pflegen, das wird jedoch schwieriger als gedacht.

Ava erfährt, dass ihr ehemaliger Verlobter Michael (Common) nun mit ihrer Schwester zusammen und in einen illegalen Glücksspielring verwickelt ist – gleichzeitig muss sie plötzlich um ihr eigenes Überleben kämpfen.

Der Trailer zu «Ava».

Impuls

«Days Of The Bagnold Summer»

In seinem Regiedebüt verfilmt Simon Bird ein Graphic Novel von Joff Winterhart: Der pubertierende Metalhead Daniel Bagnold (Earl Cave) freut sich auf einen grossartigen Sommer bei seinem Vater in Florida.

Als dieser kurzfristig absagt, muss Daniel die sechs Wochen Ferien in einem englischen Vorort verbringen – mit seiner Mutter Sue (Monica Dolan), der Person, die ihn am meisten nervt.

Der Trailer zu «Days Of The Bagnold Summer».

Ascot Elite

«Shalom Allah»

David Vogels Dokumentarfilm beschäftigt sich mit Menschen in der Schweiz, die sich dem Islam widmen. Aïcha, Johan und die Familie Lo Mantos sind zum muslimischen Glauben konvertiert.

Der Filmemacher begleitet sie in ihrem Alltag und zeigt, wie sie mit Vorurteilen konfrontiert werden. Ausserdem wird Vogel von seiner jüdischen Vergangenheit eingeholt, obwohl er dachte, damit abgeschlossen zu haben.

Der Trailer zu «Shalom Allah».

First Hand

WOCHE 32

Schweizer Kino-Top-5

Russell Crowe in «Unhinged».

Russell Crowe in «Unhinged».

Ascot Elite

1. «Unhinged»

2. «Scoob!»

3. «Platzspitzbaby»

4. «Green Book»

5. «The Gentlemen»

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