Eishockey-WM: Diese sechs Schweizer haben eine Rechnung offen
Aktualisiert

Eishockey-WMDiese sechs Schweizer haben eine Rechnung offen

Für Trainer Patrick Fischer, Reto Berra, Raphael Diaz, Roman Josi, Simon Moser und Nino Niederreiter ist der Final ein Déjà-vu-Erlebnis. Sie waren 2013 beim 1:5 gegen Schweden im Einsatz.

von
rek
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2013 ist Patrick Fischer als Assistent dabei, quasi als Schnupperstift unter Headcoach Sean Simpson. Er erlebt aus nächster Nähe mit, wie die Mannschaft neun Siege aneinanderreiht - und im Final gegen Gastgeber Schweden 1:5 verliert. In der Garderobe wendet sich Fischer an die Mannschaft: «Jungs, eines Tages wird diese Chance wieder kommen.» Fünf Jahre später ist es soweit - und Fischer führt das Nationalteam als Hauptverantwortlicher. Er sagt:«Wir dürfen stolz darauf sein, nochmals in einem WM-Final zu stehen. Und wir werden alles daran setzen, diesen zu gewinnen.»

2013 ist Patrick Fischer als Assistent dabei, quasi als Schnupperstift unter Headcoach Sean Simpson. Er erlebt aus nächster Nähe mit, wie die Mannschaft neun Siege aneinanderreiht - und im Final gegen Gastgeber Schweden 1:5 verliert. In der Garderobe wendet sich Fischer an die Mannschaft: «Jungs, eines Tages wird diese Chance wieder kommen.» Fünf Jahre später ist es soweit - und Fischer führt das Nationalteam als Hauptverantwortlicher. Er sagt:«Wir dürfen stolz darauf sein, nochmals in einem WM-Final zu stehen. Und wir werden alles daran setzen, diesen zu gewinnen.»

Keystone/Salvatore Di Nolfi
Der Bülacher teilt sich 2013 mit Martin Gerber die Arbeit im Schweizer Tor. Berra bestreitet vier Partien, überzeugt mit einer Fangquote von 96 Prozent und zeigt im Halbfinal gegen die USA (3:0) «eine der besten Leistungen in meiner Karriere». Nach der WM wagt der Goalie den Schritt nach Nordamerika. Fünf Jahre und 76 NHL-Partien später steht er mit der Schweiz wieder im Final. Er überzeugt in der Gruppenphase, erleidet aber vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich eine leichte Verletzung. Seither hütet Genoni das Tor. Nächste Saison wird Berra für Gottéron spielen.

Der Bülacher teilt sich 2013 mit Martin Gerber die Arbeit im Schweizer Tor. Berra bestreitet vier Partien, überzeugt mit einer Fangquote von 96 Prozent und zeigt im Halbfinal gegen die USA (3:0) «eine der besten Leistungen in meiner Karriere». Nach der WM wagt der Goalie den Schritt nach Nordamerika. Fünf Jahre und 76 NHL-Partien später steht er mit der Schweiz wieder im Final. Er überzeugt in der Gruppenphase, erleidet aber vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich eine leichte Verletzung. Seither hütet Genoni das Tor. Nächste Saison wird Berra für Gottéron spielen.

Keystone/Salvatore Di Nolfi
2013 ist Diaz ein Zuzügler. Er stösst nach dem Playoff-Aus mit Montreal zur Nationalmannschaft. Das Team, welches sich in einem Flow befindet, würde nicht jeden Zuzug aus Übersee akzeptieren. Beim pflegeleichten Zuger gibt es aber bei sämtlichen Beteiligten keine Bedenken. Diaz fügt sich denn auch problemlos ins erfolgreiche Gefüge ein. Nun bestreitet der Verteidiger seine zweite Weltmeisterschaft als Captain. Er hat in Dänemark neun Partien sechs Punkte gesammelt und zählt zu den Wortführern in der Garderobe.

2013 ist Diaz ein Zuzügler. Er stösst nach dem Playoff-Aus mit Montreal zur Nationalmannschaft. Das Team, welches sich in einem Flow befindet, würde nicht jeden Zuzug aus Übersee akzeptieren. Beim pflegeleichten Zuger gibt es aber bei sämtlichen Beteiligten keine Bedenken. Diaz fügt sich denn auch problemlos ins erfolgreiche Gefüge ein. Nun bestreitet der Verteidiger seine zweite Weltmeisterschaft als Captain. Er hat in Dänemark neun Partien sechs Punkte gesammelt und zählt zu den Wortführern in der Garderobe.

Keystone/Henning Bagger

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