20.11.2020 04:57

Bob Marley, Manu Chao und Bomfunk MC’sDiese sechs Songs haben Lo & Leduc am meisten geprägt

Über ein Jahr nach der «Hype»-EP releasen Lo & Leduc mit «Tribut» eine Liebeserklärung an all die Lieder, die nicht nur in ihr Ohr, sondern vor allem in ihr Herz gegangen sind.

von
Schimun Krausz
1 / 8
Der Beat: klassischer Hip-Hop. Die Strophen: entspannter Rap. Der Refrain: hitverdächtiger Hymnen-Pop. Mit ihrer neuen Single «Tribut» setzen Lo & Leduc voll auf ihre Stärken und spielen sich damit gewohnt schnell ins Ohr.

Der Beat: klassischer Hip-Hop. Die Strophen: entspannter Rap. Der Refrain: hitverdächtiger Hymnen-Pop. Mit ihrer neuen Single «Tribut» setzen Lo & Leduc voll auf ihre Stärken und spielen sich damit gewohnt schnell ins Ohr.

Maximilian Lederer
Der Song kommt knapp 15 Monate nach der EP «Hype», auf der das Stück «Online» zu hören ist, mit dem das Berner Duo bis auf Platz acht der Schweizer Hitparade vorpreschte.

Der Song kommt knapp 15 Monate nach der EP «Hype», auf der das Stück «Online» zu hören ist, mit dem das Berner Duo bis auf Platz acht der Schweizer Hitparade vorpreschte.

Maximilian Lederer
Produziert hat «Tribut» für einmal nicht das «geheime» dritte Lo-&-Leduc-Mitglied Dr. Mo. Dafür hat dieser vor drei Wochen seine zweite Solo-Single «Irgendwo» veröffentlicht.

Produziert hat «Tribut» für einmal nicht das «geheime» dritte Lo-&-Leduc-Mitglied Dr. Mo. Dafür hat dieser vor drei Wochen seine zweite Solo-Single «Irgendwo» veröffentlicht.

Janosch Abel

Darum gehts

  • Die Berner Pop-Fixsterne Lo & Leduc haben einen neuen Track am Start.

  • Auf «Tribut» besingen sie all die Lieder, die sich auf ewig in ihr Herz gebrannt haben.

  • Uns nennen sie sechs davon – und welche Erinnerungen und Gefühle sie mit ihnen verbinden.

Mit ihrem ersten neuen Song seit mehr als einem Jahr – ihr letzter Release war die «Hype»-EP im Spätsommer 2019 mit der Top-Acht-Single «Online» – zollen Lorenz Häberli (34) und Luc Oggier (31) alias Lo & Leduc all den Liedern «Tribut» (so der Single-Titel), die sie mit den ganz grossen Emotionen des Lebens verbinden.

Oder um es mit den Refrain-Lyrics auszudrücken: «Lueg das hie isch ä Tribut / Für au die Aube i aute Hüue / Das hie isch e Tribut / Für die Lieder wo verspräche, was i nid cha erfüue / Das hie isch e Tribut / I ha bi jeder Zyle sofort die Biuder im Chopf / U sogar d’Stiui zwüsche de Songs isch mer vertrout, kennsch du ds o?»

Die Berner Pop-Grosstäter verraten 20 Minuten je drei Lieder, die weder aus ihrem Ohr noch ihrem Herzen jemals wegzudenken wären:

Bomfunk MC’s – Freestyler (1999)

Lo: «Wenn ich diesen Song höre, sitze ich 1999 – damals noch ohne Internet – mit meinem besten Freund einen ganzen Abend lang vor dem Fernseher, nur damit wir den Moment nicht verpassen, wenn auf VIVA genau dieser Videoclip läuft.»

The Blues Brothers – Everybody Needs Somebody to Love (1980)

Luc: «Bei diesem Song bin ich jeweils etwa sechs Jahre alt und veranstalte ekstatische Mini-Playback-Shows in meinem Zimmer.»

The Beatles – Paperback Writer (1966)

Lo: «Als ich ein kleiner Junge war, hat mir mein Onkel diverse Beatles-Alben auf Tape aufgenommen. Bei ‹Paperback Writer› sitze ich in meinem Kinderzimmer und spiele mit Lego.»

Black Eyed Peas – Where Is the Love? (2003)

Luc: «Wenn ich dieses Lied höre, bin ich wieder 14 Jahre alt. Mitten in einer Schülerdisco – voller Weltschmerz und Schmetterlinge im Bauch.»

Manu Chao – Bongo Bong (1998)

Lo: «Da bin ich wieder zwölf Jahre alt und in Frankreich in den Ferien. Auf einem portablen CD-Player hörte ich damals das ganze ‹Clandestino›-Album rauf und runter.»

Bob Marley and the Wailers – Is This Love (1978)

Luc: «Das ‹Legend›-Best-of-Album von Bob Marley war die erste CD, die ich in der Bibliothek ausgeliehen habe. Es gibt wohl keinen Artist, den ich in meinem Leben öfter gehört habe. Dementsprechend spickt es mich bei diesem Song nicht in eine spezifische Zeit zurück, sondern kreuz und quer durch mein Leben: Ich stehe nicht nur in jener Bibliothek, sondern zum Beispiel auch in meiner ersten eigenen Wohnung und trockne singend Geschirr ab.»

Lo & Leducs «Tribut» gibts ab sofort zu streamen und kaufen.

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8 Kommentare
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079

20.11.2020, 07:42

Haben die mehr wie 6 Songs, ganz schön produktiv.

Tom

20.11.2020, 07:25

Ein sehr cooler Song. Gefällt mir sehr gut.

esteban dlsm

20.11.2020, 06:50

Die Songs die sie geprägt haben sind wie ihre Musik : Durchschnitt Wobei die Beatles die Messlatte doch ein wenig zu hoch ansetzen in diesem Bericht. inwiefern diese beiden relevant sind für die Schweizer Musik Szene werde ich leider nie verstehen. Die Radios würden auch lieber wegkommeb von ihrer Konserve und mal richtige Schweizer Musik spielen. The Sevens, Krokus, Krokodil, Toad usw