Gewinn mit Folgen: «Diese Show ist ein Verstoss gegen die Menschenwürde»
Aktualisiert

Gewinn mit Folgen«Diese Show ist ein Verstoss gegen die Menschenwürde»

Nach zwei Wochen Australien kehrt Ingrid van Bergen heute wieder nach Deutschland zurück. Doch zu feiern hat die gekrönte Dschungelkönigin nicht viel: Der Bürgermeister ihrer Heimatstadt weigert sich, sie zu begrüssen und auch ihren Job hat die 77-Jährige verloren.

Bildstrecke: Das Dschungelcamp-Finale vom 24. Januar 2009.

Nach ein paar Tagen Ruhm kehrt für Ingrid van Bergen schon wieder der bittere Alltag ein: Ihr alljährlicher Job bei den Störtebeker-Festspielen in Ralswiek wurde ihr gekündigt - dabei hätte die Dschungel-Königin den Zuschuss ganz gut gebrauchen können. Nach eigenen Angaben verdient die Rentnerin nur 720 Franken im Monat.

«Es hat sich beim Schreiben des neuen Buches einfach keine neue Rolle für sie ergeben», so der Intendant gegenüber der «Bild»-Zeitung. Ob das der wahre Grund für die Entlassung ist oder doch ihr Aufenthalt im Dschungel ausschlaggebend war?

Zumindest Reinhold Spieker, der Bürgermeister von Ingrids Wohnort, hält nicht viel vom Promi-Camp: «Diese Show ist ein Verstoss gegen die Menschenwürde». Darum unterstütze er auch kein Empfangsfest für die Schauspielerin. Trotzdem wollen die weiteren Bewohner aus Eyendorf ein kleines Fest für die Heimkehrerin auf die Beine stellen.

(sim)

Deine Meinung