Aktualisiert 13.01.2017 10:24

Ausdauer entscheidet

Diese Sportarten können das Leben verlängern

Wer sportlich ist, lebt länger. Jedoch ist der positive Effekt nicht bei allen Sportarten gleich gross.

von
Martina Polek
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Wer Squash, Badminton oder Tennis spielt, hat eine um 48 Prozent höhere Überlebenschance als Sportmuffel. Das fanden Sportmediziner bei Untersuchungen in Grossbritannien heraus.

Wer Squash, Badminton oder Tennis spielt, hat eine um 48 Prozent höhere Überlebenschance als Sportmuffel. Das fanden Sportmediziner bei Untersuchungen in Grossbritannien heraus.

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Schwimmer und Aerobic-Fans haben immerhin noch ein 30 Prozent geringeres Sterberisiko.

Schwimmer und Aerobic-Fans haben immerhin noch ein 30 Prozent geringeres Sterberisiko.

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Keinen positiven Effekt erzielt hingegen der Volkssport Fussball.

Keinen positiven Effekt erzielt hingegen der Volkssport Fussball.

«Sport ist Mord», behaupten Bewegungsmuffel. Tatsächlich aber ist das Gegenteil der Fall: Sportlich aktive Menschen leben länger. Welche Sportarten sich besonders positiv auf die Lebensdauer auswirken, haben Sportmediziner kürzlich untersucht.

An ihrer Studie nahmen über 80'000 Männer und Frauen aus Grossbritannien teil, die im Schnitt 52 Jahre alt waren. Die Teilnehmer wurden regelmässig zu ihrem Sportverhalten befragt. Etwa die Hälfte der Probanden gab an, Sport zu treiben.

Squash ist besser als Fussball

Von allen Studienteilnehmern verstarben 8790 während der neunjährigen Untersuchungsperiode. Allerdings hatten jene, die Tennis, Squash oder Badminton spielten, eine um 48 Prozent höhere Überlebenschance als die Sportmuffel. Auch Schwimmer und Aerobic-Fans profitierten von ihrer Aktivität: Sie hatten ein 30 Prozent geringeres Sterberisiko. Keinen positiven Effekt erzielte hingegen der Volkssport Fussball.

Entscheidend ist, in welchem Mass eine Sportart die Ausdauer trainiert, sagt der Sportmediziner Arno Schmidt von der Universität Basel. Denn beim Ausdauertraining lernt das Herz, effizient zu arbeiten und der Körper produziert viel Stickstoffmonoxid – eine Substanz, die die Blutgefässe weitet. Dadurch sinkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

«Ab und an joggen gehen»

Beim Fussball aber haben die Spieler zwischen den Spielzügen immer wieder längere Pausen – zumindest bei den Amateuren. Deswegen auf Fussball verzichten sollte trotzdem niemand, sagt Sportmediziner Schmidt. «Wer aber noch etwas für seine Ausdauer tun möchte, sollte als Ergänzung auch ab und zu joggen gehen.»

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