GC im Freudentaumel: «Diese Trophäe ist enorm wichtig»

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GC im Freudentaumel«Diese Trophäe ist enorm wichtig»

Grenzenlose Freude beim Cupsieger GC!Die Basler verziehen sich derweil nach der Medaillenübergabe in die Katakomben. Nicht nur Sieges-Torschütze Milan Vilotic ist aus dem Häuschen.

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Milan Vilotic hatte den Cupsieg auf dem Fuss und der 26-jährige Serbe behielt die Nerven. Er versenkte den entscheidenden Penalty und war nach der Partie entsprechend glücklich über seinen satten Schuss ins gegnerische Tor. «Es war ein sehr schwieriges Spiel für uns, speziell nach dieser Saison. Für uns ist es enorm wichtig, diese Trophäe gewonnen zu haben. Die Mannschaft hat es verdient und wir werden den Titel entsprechend feiern», so der Defensivmann gegenüber dem SRF, der seit vergangenem Sommer bei GC kickt.

Umso wichtiger ist es für Vilotic, dass er nach seiner ersten Saison für die Hoppers (Vertrag bis 2015) schon einen «Kübel» in die Höhe stemmen darf. «Es ist wunderschön. Denn wenn man später einmal auf die Karriere zurückblickt, dann sind Titel das Einzige, das zählt. Und dieser hier ist ein ganz besonderer für mich.»

Bürki: «Ich musste aufs WC»

Grossen Anteil am Sieg hatte auch GC-Keeper Roman Bürki. In der Nachspielzeit hielt der 22-Jährige eine Basler Grosschance und war auch sonst ein sicherer Wert im Team von Uli Forte. Bürki kann es so kurz nach Spielschluss nicht glauben, dass er sich Cupsieger nennen darf. «Ich realisiere es noch nicht. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl.»

Nach den 120 Minuten verliess Bürki das Stade de Suisse springend. Was war los? «Ich musste unbedingt aufs WC, weil ich während dem Spiel so viel getrunken hatte», erklärte er. Schon einmal zahlte sich der Gang in die Katakomben vor einem Penaltyschiessen in diesem Wettbewerb aus. «Das war gegen Schaffhausen auch so. Damals haben wir auch gewonnen», schmunzelt der Keeper.

«Das ist Fussball»

Beim Gegner war die Stimmung natürlich leicht unterkühlt. Trainer Murat Yakin übernahm nach der bitteren Niederlage das Reden. «Wir sind zwar in Führung gegangen, hatten das Spiel unter Kontrolle. Dann kriegen wir aber den Gegentreffer.» Dass es zur Verlängerung und dann sogar zum Penaltyschiessen kam, bedauert der FCB-Coach natürlich, aber gross mit dem Schicksal hadern mochte Yakin so kurz nach der Pleite nicht. «Penaltyschiessen sind reine Glückssache und so ist es halt passiert. Das ist Fussball.»

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