Mobility Training sollten die Grundlage deines Workouts bilden

Mobility: Evelyn Ludwig erklärt die wichtigstens Facts zum Training.

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Mobility-TrainingDiese Übungen sollten die Grundlage deines Workouts bilden

Eine Personaltrainerin erklärt dir, warum du Beweglichkeitsübungen in jedes Training einbauen solltest und zeigt dir im Video die acht effizientesten Mobility-Moves für zu Hause.

von
Valentina Winkler

«Mobility wird von vielen Sportfans zu wenig ins Training eingebaut», erklärt Sport-Expertin und Personaltrainerin Evelyn Ludwig. Dabei sollten Mobilitätsübungen wie Armkreisen, Body-Wave oder der 90/90-Sitz eigentlich die Grundlage eines jeden Trainings bilden. Damit Kraftübungen nämlich überhaupt erst richtig ausgeführt werden können, brauchen die Gelenke einen gewissen Bewegungsradius. Dieser wird durch dynamische Beweglichkeitsübungen erreicht oder verbessert.

Zudem ist es wichtig, dass der Körper übt, Positionen richtig und kontrolliert einzunehmen. Im Mobility-Training werden gesunde Bewegungsabläufe so lange trainiert, bis sie der Körper automatisch ausführt. So werden das Verletzungsrisiko und Schmerzen im Training minimiert.

Die acht besten Mobility-Übungen im Video

Du bist jetzt neugierig, was hinter Mobility-Moves steckt? Schau dir am besten unser Video mit den acht besten Übungen an und probiere das Beweglichkeitstraining aus.

Diese acht Mobility-Übungen eignen sich für Einsteiger und Einsteigerinnen.

Mobility ist ein Must bei jedem Training

Personaltrainerin Evelyn Ludwig empfiehlt, in jede Trainingseinheit zehn bis fünfzehn Minuten Mobility zu integrieren. Wichtig ist dabei, dass der Körper vorher gut aufgewärmt wird. Am besten eignen sich für das Warm-up lockeres Joggen, Velofahren oder Rudern. Am besten baust du deine Mobility-Einheit also am Ende eines jeden Workouts ein und variierst die Übungen, damit du auch langfristig gefordert bleibst.

Nicht verwechseln: Mobility und Dehnen

Klassische Dehnungsübungen konzentrieren sich nur auf einzelne Muskeln und beanspruchen den Körper nur passiv. Mobility-Training kann da mehr. Das Workout fördert aktiv die Beweglichkeit von ganzen Muskelketten. Das liegt daran, dass im Mobility-Training Haltungsübungen mit dynamischen Mobilisationsübungen verknüpft werden. Das macht Mobility zum ganzheitliche Beweglichkeitstraining, das nicht nur Bewegungen geschmeidiger werden lässt, sondern auch für mehr Kraft sorgt und die Haltung verbessert.

Mobilitätsübungen können übrigens Menschen sämtlicher Trainingsstufen durchführen. Sie können auch genutzt werden, um Rückenschmerzen zu reduzieren. Evelyn Ludwig erklärt: «Wichtig ist, dass man langsam in die Übungen reingeht und sich nicht überstrapaziert.»

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