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Offiziell gesuchtDiese Verbrecher laufen alle noch frei herum

Zum Teil liegen ihre Straftaten schon länger zurück, dennoch wird natürlich weiter nach ihnen gefahndet: So etwa nach jenen drei Männern, die 2001 in einer Bijouterie in Luzern Damen-Armbanduhren aus einer Vitrine gestohlen haben.

von
Dominic Wipfli
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Am 22. Juni 2001 wurden in Luzern in einer Bijouterie fünf Damen-Armbanduhren aus einer Vitrine gestohlen. Von einer Überwachungskamera wurden drei tatverdächtige Männer aufgenommen.

Am 22. Juni 2001 wurden in Luzern in einer Bijouterie fünf Damen-Armbanduhren aus einer Vitrine gestohlen. Von einer Überwachungskamera wurden drei tatverdächtige Männer aufgenommen.

Luzerner Polizei
Am Ostersonntag, 4. April 2010, konnten drei Personen aus dem Gefängnis Willisau entkommen. Zuvor hatten sie einen Mitarbeiter überwältigt, geknebelt und in eine Zelle eingeschlossen. Die Polizei konnte zwei dieser Ausbrecher wieder festnehmen. Veton Kastrati (Bild) ist jedoch immer noch flüchtig und wird nach wie vor gesucht.

Am Ostersonntag, 4. April 2010, konnten drei Personen aus dem Gefängnis Willisau entkommen. Zuvor hatten sie einen Mitarbeiter überwältigt, geknebelt und in eine Zelle eingeschlossen. Die Polizei konnte zwei dieser Ausbrecher wieder festnehmen. Veton Kastrati (Bild) ist jedoch immer noch flüchtig und wird nach wie vor gesucht.

Luzerner Polizei
Am 27. Juli 2002 betrat ein unbekanntes Paar eine Bijouterie in Luzern und liess sich auf dem Tisch fünf Uhren zeigen. Wegen grossem Kundenandrang liess die Verkäuferin das Paar für wenige Minuten alleine. Auf dem Videoband konnte man anschliessend beobachten, wie die unbekannte Frau die Uhr ohne zu Bezahlen mitnahm.

Am 27. Juli 2002 betrat ein unbekanntes Paar eine Bijouterie in Luzern und liess sich auf dem Tisch fünf Uhren zeigen. Wegen grossem Kundenandrang liess die Verkäuferin das Paar für wenige Minuten alleine. Auf dem Videoband konnte man anschliessend beobachten, wie die unbekannte Frau die Uhr ohne zu Bezahlen mitnahm.

Luzerner Polizei

Darum gehts

  • Die Polizei fahndet auch Jahre nach Straftaten noch nach den Räubern oder Gewaltverbrechern.

  • Auf der Internetseite der Luzerner und Zuger Polizei etwa können die offenen Fahndungen eingesehen werden.

«Solange eine Straftat nicht verjährt ist, wird der Fall weiter bearbeitet», sagt Urs Wigger, Mediensprecher der Luzerner Polizei. Der Polizei stehen für die Ermittlungen mehrere Methoden zu Verfügung. Dazu gehören öffentliche Fahndungen mit publizierten Phantombildern oder auch echten Fotos von gesuchten Personen. Auf der Internetseite der Luzerner Polizei etwa kann man in der Sektion «Fahndungen» die gesuchten Personen wie auch das Deliktgut einsehen. Dies ist natürlich auch bei allen anderen Corps der Fall, etwa bei der Zuger Polizei.

Nach Aussagen von Wigger sinkt jedoch die Zahl der Hinweise mit zunehmender Dauer eines Falles. Die meisten Hinweise gehen bei der Polizei unmittelbar nach einer Tat ein. Für die Polizei steht noch eine andere Methode zu Verfügung um die Täter zu schnappen. «Verfügen wir über Spuren, die im Moment keiner Person zugeordnet werden können, werden diese immer wieder in unserem Informationssystem mit aktuellen Fällen abgeglichen. Begeht eine Person anderswo eine Straftat und wird erfasst, gibt dies eine sogenannte Hitmeldung», so Wigger weiter.

Laut Wigger kommt es immer wieder vor, dass Straftaten durch diese Methode auch Jahre später noch aufgeklärt und die Täter gefasst werden.

Die Fälle in der Bildstrecke stammen aus den Kantonen Luzern und Zug.

Bist du oder jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Onlineberatung für Frauen (BIF)

Onlineberatung für Männer

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Tel. 147

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