Killer-Headset: Diese VR-Brille tötet dich im echten Leben, wenn du im Game stirbst

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Killer-HeadsetDiese VR-Brille tötet dich im echten Leben, wenn du im Game stirbst

Oculus-Gründer Palmer Luckey hat ein VR-Headset gebastelt, das mit explosiven Modulen ausgestattet ist. Erleben die Spieler damit ein Game Over, gilt dies auch gleich fürs echte Leben. 

von
Riccardo Castellano
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Diese VR-Brille und die drei explosiven Module töten dich im echten Leben, wenn du im Game stirbst. 

Diese VR-Brille und die drei explosiven Module töten dich im echten Leben, wenn du im Game stirbst. 

Palmer Luckey
Erfunden hat die tödliche Brille der Oculus-Gründer Palmer Luckey, der Meta/Facebook den Weg fürs Metaversum ebnete.

Erfunden hat die tödliche Brille der Oculus-Gründer Palmer Luckey, der Meta/Facebook den Weg fürs Metaversum ebnete.

Meta/Facebook
Inspiriert wurde er von der Anime-Serie «Sword Art Online», wo Spieler aufgrund einer ähnlichen Killer-Brille in einem Rollenspiel gefangen sind und überleben müssen.

Inspiriert wurde er von der Anime-Serie «Sword Art Online», wo Spieler aufgrund einer ähnlichen Killer-Brille in einem Rollenspiel gefangen sind und überleben müssen.

SAO

Darum gehts

  • Oculus-Gründer Palmer Luckey hat eine Killer-Brille gebastelt.

  • Diese tötet den Spieler bei einem Game Over auch im echten Leben.

  • Die Brille ist mit explosiven Modulen ausgestattet, die dann ausgelöst werden.

  • Luckey sieht dieses Projekt als Denkanstoss für unerforschte Bereiche im Game Design. 

Wer diese Virtual-Reality-Brille ausprobieren will, überlegt es sich nicht nur zweimal. Drei Sprengladungsmodule sorgen dafür, dass du dein virtuelles Leben so sorgfältig behandelst wie dein Echtes. Flackert der Game-Over-Screen, dann werden die Ladungen sofort aktiviert. Dieses tödliche Gerät hat der Oculus-Gründer Palmer Luckey  in einem Blog vorgestellt. 

Inspiriert wurde diese Brille vom japanischen Anime «Sword Art Online», in dem Spieler aufgrund eines ähnlichen Killer-Headsets in einer virtuellen Rollenspiel-Welt gefangen sind. Das «NerveGear», so wird die Brille in der Serie genannt, hat den gleichen Effekt: Stirbt man im Spiel – stirbt man im echten Leben. 

Die Brille sei laut Luckey aber noch nicht so ausgereift, wie zu erwarten: «Die explosiven Module werden dank Photosensor ausgelöst, welcher erkennt, wenn der Bildschirm rot blinkt», sagt der 30-Jährige. Das Headset sei noch anfällig für Fehlreaktionen. «Darum hatte ich noch nicht den Mut, es selbst zu probieren». 

«Reale Konsequenzen im Virtuellen faszinieren mich»

In Zukunft will Luckey die Brille perfektionieren, wie er es aus der Anime-Serie kennt, von der er selbst ein Fan ist. Dort sind die Spieler mit ihrer Wahrnehmung, Schmerzempfindung und Gehirn direkt in die virtuelle Welt immersiert und bekommen von der realen Welt nichts mit.

«So weit sind wir aber noch lange nicht», meint Luckey, «aber die Idee, dass es im Virtuellen reale Konsequenzen gibt ist für mich faszinierend.» So sähen die Menschen sich fundamental gezwungen, ihre Interaktionen in der virtuellen Welt zu überdenken. 

Luckey brachte die erste Oculus-Brille im Jahr 2012 auf den Markt. Zwei Jahre später verkaufte er diese an Facebook/Meta für zwei Milliarden. Er baute somit den Grundstein für das Metaverse von Meta, in dem die Oculus Rift und andere Virtual-Reality-Geräte heute ein fester Bestandteil für die virtuelle Zukunft sind. 

Die Killer-Brille ist für den Oculus-Gründer aber bisher nur ein Stück Kunst. Ein zum Nachdenken anregendes Projekt und Reminder für unerforschte Gebiete im Game Design. «Meine Brille ist wohl die erste mit Kill-Funktion. Aber es wird nicht die letzte sein.»

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