Himmelsspektakel: Diese Woche gibts ein Gratis-Feuerwerk
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HimmelsspektakelDiese Woche gibts ein Gratis-Feuerwerk

Tausende Sternschnuppen werden von Dienstag an ein Feuerwerk am Nachthimmel entfachen: Es beginnt der jährliche Perseidenstrom.

Sternschnuppen über Sternschnuppen

Sternschnuppen über Sternschnuppen

Das Himmelsspektakel wird am Donnerstagabend sein Maximum erreichen. Astronomen rechnen mit rund 100 Meteoren an dem Tag pro Stunde. Darunter werden auch etliche helle Objekte sein, die man Boliden oder Feuerkugeln nennt. Am Samstag endet das Himmelsspektakel. Ob das Wetter beim Beobachten der Sternschnuppen mitspielt, ist allerdings fraglich. Ab Mittwoch sind die Wetteraussichten nämlich für die ganze Schweiz relativ trüb.

Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Perseus zu strömen und kamen so zu ihrem Namen. In Wirklichkeit kollidiert die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne alljährlich mit abgesprengten Bruchstücken des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Diese verglühen in der Lufthülle unseres Planeten.

Die erste nachgewiesene Beobachtung der Perseiden gelang in China vor rund 2000 Jahren. Später gab es Aufzeichnungen aus Japan und Korea. Die erste bekannte Beobachtung aus Europa geschah im Jahr 811.

Im Volksmund werden die Perseiden auch Laurentius-Tränen genannt, nach dem Märtyrer, der der Legende zufolge am 10. August 258 nach Christus in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde.

Aufnahmen aus dem Jahr 2007

(sda)

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