Carey Mulligan: «Diese Zeit hat etwas Romantisches»
Aktualisiert

Carey Mulligan«Diese Zeit hat etwas Romantisches»

Carey Mulligan wird in «Far from the Madding Crowd» von drei Männern begehrt. Durch den Film fand sie ihre Liebe zur Literatur wieder.

von
Anicee Gohar

Carey Mulligan im Interview mit 20 Minuten.

Carey Mulligan, haben Ihnen die Kostüme im Film gefallen?

Kostüme helfen einem immer, sich in die Figur reinzuversetzen. Sie sind nicht nur wunderschön, sondern geben auch den Eindruck, dass sie wirklich zu den Leuten passen. Ich fühlte mich in «Far from the Madding Crowd» überhaupt nicht verkleidet. Die Kleider erzählen, besonders bei meiner Figur, auch eine Geschichte.

Mögen Sie die Klassiker der Literatur?

Man liest ja viele Klassiker in der Schule und hat fürs Erste genug davon. Doch dann entdeckt man sie wieder, genauso wie ich durch diesen Film. Ich hatte andere Tom-Hardy-Bücher gelesen, aber nie «Far from the Madding Crowd». Es war grossartig, so einen erstaunlichen Roman wiederzuentdecken.

Eignet sich das 19. Jahrhundert besonders, um Romanzen zu verfilmen?

Ich glaube schon, dass diese Zeit etwas Romantisches hat. Diese Geschichten und Romane werden aber nicht grundlos erzählt. Sie sind Klassiker und funktionieren einfach sehr gut.

Was war besonders am Film?

Hier ist das Setting ein wenig anders, weil so viel draussen auf dem Land gefilmt wurde. In der Regel spielen sich Kostümdramen eher drinnen ab. Die Protagonisten lieben das Landleben. Das ist ziemlich unüblich.

Konnten Sie die wunderschöne Landschaft am Set auch während des Drehs geniessen?

Wir haben sechs Tage die Woche gedreht und hatten nicht viel Freizeit, aber weil wir jeden Tag draussen waren, konnten wir herumrennen oder auf Pferden reiten. Dorsett ist so eine schöne Grafschaft und wir durften während des Drehs dort leben.

Wie war es, mit Matthias Schoenaerts zu arbeiten?

Ich schätze mich sehr glücklich. Er war die perfekte Besetzung für Gabriel Oak. Weil er aber so gefragt ist, habe ich mir Sorgen gemacht, dass es vielleicht nicht klappen könnte. Als er zusagte, war ich überglücklich. Er ist in so vielen Filmen in diesem Jahr. Es war toll, weil ihn viele in «Rust and Bone» und «Bullhead» gesehen und seine Arbeit bewundert haben. Jetzt wird er in so vielen weiteren Filmen auftauchen.

«Far From the Madding Crowd » startet am 16. Juli in den Deutschschweizer Kinos.

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