Adi Hütter: «Diese Zielsetzung nagelt dich an die Wand»

Aktualisiert

Adi Hütter«Diese Zielsetzung nagelt dich an die Wand»

Die Young Boys wollten diese Saison einen Titel gewinnen. Nach dem Cup-Aus gegen den FC Zürich ist das bereits Ende Oktober unrealistisch.

von
Peter Berger

YB-Trainer Adi Hütter schaut nach dem Cup-Aus in die Zukunft. (Video: 20 Minuten)

YB-Präsident Werner Müller und Sportchef Fredy Bickel nannten vor der Saison einen Titelgewinn als Ziel. Dazu wurde der Vorstoss in eine europäische Gruppenphase angestrebt. Nach dem 1:3 im Cup gegen den FCZ bleibt die Erkenntnis: Ziel verpasst! Denn in der Super League sind zwölf Punkte Rückstand auf Basel mit grösster Wahrscheinlichkeit eine zu grosse Hypothek. «Das ist eine Menge Holz», sagt Trainer Adi Hütter.

Der Österreicher ist sich bewusst: «Mit dieser Zielsetzung wird man an die Wand genagelt.» Er hält aber auch zu Recht fest, dass er bei der Festsetzung der Saisonziele noch nicht da war. Er löste Uli Forte erst Anfang September ab. «Wenn man einen anderen Fussball spielen lässt, ist klar, dass es Rückschläge gibt. Diese haben wir jetzt», so Hütter. Für den Vorarlberger geht es nun darum, «schnell wieder in die Spur zu finden und Spiele zu gewinnen».

Natürlich sagt Hütter: «Uns bleibt noch die Meisterschaft, wir geben noch nicht auf.» Aber der Trainer sagt auch klipp und klar, dass es nun in diesem Jahr darum gehe, «die junge Mannschaft so weiterzuentwickeln, dass wir dann mal vorne angreifen können.»

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