Aktualisiert 11.01.2012 19:14

«Din 16ner»Diesen Jungs gelingt die Rap-Revolution

Die Idee ist einfach: Die Gilla Doxx produzieren für andere Rapper für wenig Geld Videos. Die dabei entstandene Reihe «Din 16ner» ist ein riesiger Erfolg: Die Clips wurden schon über zwei Millionen Mal angeklickt.

von
Niklaus Riegg
Die Gilla-Doxx-Crew: Nderim Osmani, sein Bruder Lulzim und Liridon Fetahaj.

Die Gilla-Doxx-Crew: Nderim Osmani, sein Bruder Lulzim und Liridon Fetahaj.

Videoproduktionen sind teuer. Nach dem Dahinserbeln des Musikfernsehens hat es sich selbst für Major-Acts wie Bligg nicht mehr gelohnt, ein Musikfilmchen zu produzieren. Lulzim Osmani alias G-K, sein Bruder Nderim Osmani alias Imi Production und Liridon Fetahaj alias D-Cano haben das Problem erkannt – und bieten unter dem Namen Gilla Doxx der Schweizer Rap-Szene ein bestechendes Produkt an: «Wir drehen kurze Videos ab 150 Franken plus Spesen. Die teureren Videos kosten bis zu 500 Franken», so Lulzim zu 20 Minuten. Weil sie dieses Geschäft nur als Hobby betreiben und extrem viele Videos produzieren, können sie die Preise tief halten.

Vor genau einem Jahr starteten sie mit dem Projekt «Din 16ner». Darin können sich noch unbekannte Schweizer Rapper vorstellen, indem sie in der Regel eine Strophe zum Besten geben. Und der Erfolg ist überwältigend: Die Clips haben zusammengenommen schon über 2,2 Millionen Views auf YouTube, einige Clips wurden schon über 200 000-mal angeschaut.

«Unser Ziel sind 100 Millionen Klicks», lacht Lulzim. Und sie würden gerne neben den Nachwuchskünstlern auch mit etablierten Acts einen Clip drehen: «Stress oder Baba Saad aus Deutschland wären cool», so Liridon.

www.youtube.com/din16nertv

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