27.10.2020 04:54

O’SchreckDiesen kuriosen Namen trägt Basels jüngster Diensthund

Ende Juli kam das neuste Mitglied der Basler Diensthundegruppe zur Welt. Der Welpe gehört zu einem «O-Wurf» und kam so zu seinem ungewöhnlichen Namen.

von
Lea Lozano

Dieses süsse Video teilte der «iCop» Raphael Schneider auf Facebook und verrät darin den Namen des neusten Diensthundes.

Facebook / Raphael Schneider 

Darum gehts

  • Die Diensthundegruppe der Kantonspolizei Basel-Stadt hat seit Ende Juli ein neues Mitglied.

  • Da der Züchter bei der Namensgebung auf die Wurfreihenfolge achtet, kam der junge Deutsche Schäferhund zu einem besonders sonderbaren Namen.

  • Nun tritt der Welpe O’Schreck seine Ausbildung zum Schutzhund an.

Am 23. Juli kam das jüngste Mitglied der Diensthundegruppe der Basler Kantonspolizei zur Welt. Auf Facebook teilte der sogenannte «Internet Community Polizist» Raphael Schneider ein süsses Video von dem Welpen und teilt so dessen kuriosen Namen mit. O’Schreck wurde der junge Deutsche Schäferhund getauft.

Jetzt wird er zum Schutzhund ausgebildet, wie es heisst. Der ungewöhnliche Name stösst im Netz auf Begeisterung. «Was für ein cooler Name, viel Spass beim Lernen», schreibt eine Facebook-Nutzerin.

Auf Anfrage von 20 Minuten erklärt Toprak Yerguz, Mediensprecher der Polizei Basel-Stadt, dass die Namen jeweils vom Hundezüchter vergeben werden. «Dieser richtet sich nach der Wurfreihenfolge. So wird der erste Wurf als ‹A-Wurf› bezeichnet. Der Züchter vergibt demnach alle Namen, welche mit einem ‹A› beginnen. Bei O`Schreck handelt es sich um einen ‹O-Wurf›», so Yerguz.

Welpen müssen die Schulbank drücken

Nun soll O’Schreck also zum Schutzhund ausgebildet werden. Laut Yerguz ist dies der Allrounder unter den Diensthunden der Polizei. «Die intensive und vielseitige Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre und umfasst die Bereiche Schutzdienst in allen Variationen. Dazu gehören unter anderem Fährten aufspüren, die Flächensuche nach vermissten Personen, die Suche nach Gegenständen sowie Gehorsamsübungen», sagt Yerguz.

Nicht alle Welpen werden, wie O’Schreck, zum Schutzhund. Die Kleinen können ebenso zu Spürhunden ausgebildet werden. Dabei gäbe es laut Yerguz verschiedene Spezialisierungen: «Unter anderem werden Spürhunde auf Betäubungsmittel, Sprengstoff, Personen, Blut oder Notengeld trainiert.»

Für den künftigen Schutzhund steht aber vorerst im Vordergrund, dass er sich sowohl im dienstlichen als auch im privaten Bereich an sein neues Umfeld gewöhnt. Und auch hierbei sorgt O’Schreck bereits für viel Aufregung.

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11 Kommentare
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Oleber

27.10.2020, 08:38

O'Nei! Armer Hund, mit O gäbe es sicherlich bessere Namen - auch für einen Diensthund. Hier ein Paar O'deen: O'lizei, O'Blödgloffe, O'halte, O'sterhas, O'rona, O'gott,... (Ich könnte ewig so weiter machen.)

marga

27.10.2020, 08:29

das ist ein herziger artikel lea :) lg marga

Ver Schrocken

27.10.2020, 08:13

Immer das „chaibä Gstürm“ um nichts.