Maniküre statt Schlange stehen - Diesen Luxus-Flughafenservice nutzt Prinz Harry
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Maniküre statt Schlange stehenDiesen Luxus-Flughafenservice nutzt Prinz Harry

Für seine Reise von Los Angeles nach London und retour nutzte der Herzog von Sussex einen VIP-Flughafenservice, der absolut keine Wünsche offen lässt.

von
Katrin Ofner
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Noch am selben Tag der Enthüllung der Diana-Statue am 1. Juli reiste Prinz Harry (36) zurück in seine Wahlheimat Los Angeles. Dafür soll er laut «Daily Mail» The Private Suite genutzt haben.

Noch am selben Tag der Enthüllung der Diana-Statue am 1. Juli reiste Prinz Harry (36) zurück in seine Wahlheimat Los Angeles. Dafür soll er laut «Daily Mail» The Private Suite genutzt haben.

DUKAS
Der Luxus-Service bietet zahlreiche Annehmlichkeiten für Promis mit einem gut gefüllten Portemonnaie.

Der Luxus-Service bietet zahlreiche Annehmlichkeiten für Promis mit einem gut gefüllten Portemonnaie.

imago/Matrix
Unter anderem ein SUV, der direkt nach der Landung beim Flugzeug wartet und einen bis zur eigenen Haustüre fährt.

Unter anderem ein SUV, der direkt nach der Landung beim Flugzeug wartet und einen bis zur eigenen Haustüre fährt.

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Darum gehts

  • Um bei der Enthüllung der Statue von Prinzessin Diana am 1. Juli vor Ort zu sein, reiste Prinz Harry von seiner Wahl-Heimat Los Angeles nach London.

  • Dafür nutzte der 36-Jährige den Rundum-Service von The Private Suite, einem 2017 angelegten Terminal für Superreiche – und erntet dafür reichlich Kritik.

  • Der Grund: Bei öffentlichen Reden setzt sich Harry stets für den Klimaschutz und die Umwelt ein, liess sich aber nach seiner Landung mit einem benzinfressenden Chevrolet abholen.

  • Wir verraten, was das Luxus-Service alles zu bieten hat.

Mitte Mai 2017 eröffnete am Flughafen Los Angeles International das erste private Terminal an einem grossen US-Flughafen. Es liegt versteckt an der entlegenen Südseite des Geländes, ist diskret und abgeschottet. Wer von dort an- und abreisen will, braucht allerdings ein prall gefülltes Portemonnaie. So wie Prinz Harry.

Für seinen Trip nach London Ende Juni, um die Statue zu Ehren seiner verstorbenen Mutter zu enthüllen, nutzte der Herzog von Sussex gemäss «Daily Mail» The Private Suite. Dabei handelt es sich um einen ultra-exklusiven VIP-Service am Los Angeles Airport, der den Gästen beinahe jeden Wunsch erfüllt. Auf der Website wird The Private Suite als «ein privates Flughafenerlebnis» beschrieben, «das das Reisen für erfahrene und anspruchsvolle Gäste neu gestaltet».

Vor dem Abflug

Bei der Sicherheitskontrolle oder dem Check-In Schlange stehen, muss man im Luxus-Terminal nicht. Stattdessen wartet man in vornehmen Privaträumen, während bis zu acht Mitarbeiter pro Gast dafür sorgen, dass man eingecheckt, durch die Sicherheitsbehörden überprüft und am Zoll abgefertigt wird. Als Passagierin und Passagier geniesst man bis zum Abflug den Aufenthalt in hotelzimmerartigen Räumen inklusive Bett und Badezimmer.

Die luxuriösen Zimmer sind von den anderen Gästen getrennt und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, wie etwa Familien oder Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer ausgerichtet. Annehmlichkeiten, wie Coiffeur, Maniküre, Massagen, Garderobenservice sowie ein Restaurant, das Speisen und Getränken serviert, versüssen die Wartezeit.

Abflug und Ankunft

Während normale Passagierinnen und Passagiere über eine Gangway oder mit dem Bus zum Flugzeug gelangen, werden die VIPs mit einem eleganten SUV zu den Maschinen befördert. Schliesslich benötigen Gäste wie Prinz Harry aufgrund ihres Prominentenstatus erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. Bei der Ankunft verlassen die Mitglieder von The Private Suite das Flugzeug vor allen anderen auf einer eigenen Treppe. Ein Auto wartet vor der Maschine, um sie zum privaten Terminal zu bringen, wo sie ihr Gepäck abholen und isoliert durch die Passkontrolle gehen können.

Rundum-Luxus-Service im Ferienland

Wer den Service von The Private Suite nutzt, muss auch im Zielland nicht auf Komfort verzichten. Das Unternehmen, welches von Gavin de Becker – laut «Daily Mail» besser bekannt als «der Bodyguard der Stars» - geführt wird, hat sein Angebot erweitert und biete eine Reihe von Partnerschaften mit den renommiertesten Hotelketten an. Darunter: Das Ritz-Carlton, Four Seasons oder Waldorf Astoria. Bucht man eine Kombination mit einem der Hotels, warten zum Beispiel schon in der Airport-Suite Plüsch-Bademäntel vom Ritz-Carlton.

Die Kosten

Eine jährliche Mitgliedschaft kostet umgerechnet ungefähr 4100 Franken. Mitglieder profitieren von ermässigten Preisen von umgerechnet 2900 Dollar für ein One-Way-Suite-Erlebnis für bis zu vier Personen. Jeder weitere Reisende kostet 460 Franken.

Bei Inlandsankünften können Mitglieder den PS-Autoservice nutzen, der einen direkt von der Kabinentür bis zur Haustür fährt. PS Direct kostet umgerechnet 3200 Franken für bis zu vier Reisende. Auch Firmen- und Familienmitgliedschaften sind möglich.

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Prinz Harry erntet Kritik wegen dem VIP-Service

Nachdem der 36-jährige Herzog am Los Angeles Flughafen beim Einsteigen in ein Auto von The Private Suite von Paparazzi gesichtet wurde, erntet er erneut Kritik. Grund: Harry, der sich stets leidenschaftlich für die Umwelt und den Klimaschutz einsetzt, wurde mit einem eher weniger umweltfreundlichen Chevrolet-SUV abgeholt, als er von seinem London-Trip in die USA zurückkehrte.

Noch Anfang Jahr warnte er, dass das Problem «an der Quelle» bekämpft werden müsse und meinte, es sei «ziemlich deprimierend», dass die USA «entweder in Flammen oder unter Wasser» stünden. In der Doku-Serie «The Me You Can't See: A Path Forward» betonte er zudem, dass er glaube, dass der Klimawandel neben der psychischen Gesundheit eines der beiden dringendsten Probleme der Welt sei.

Immer wieder wird Harry als «Heuchler» bezeichnet, da er in seinen Reden stets für den Schutz der Umwelt plädiert, gleichzeitig aber Privatflugzeuge nutzt oder sogar einen Hubschrauber anmietet, der ihn für zwei Events an einem Tag von London nach Birmingham fliegt. So geschehen im Jahr 2019.

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