Verrückte Statistik - Diesen Tor-Fluch muss die Nati gegen Nordirland brechen
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Verrückte StatistikDiesen Tor-Fluch muss die Nati gegen Nordirland brechen

Im WM-Quali-Spiel gegen Nordirland muss die Schweiz am Samstag (20.45 Uhr) endlich wieder Tore schiessen. Nur weiss keiner der Nati-Stars, wie das in Genf geht.

von
Lucas Werder
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2019 spielte die Nati zuletzt in Genf und schlug Irland mit 2:0. Haris Seferovic erzielte den ersten Treffer.

2019 spielte die Nati zuletzt in Genf und schlug Irland mit 2:0. Haris Seferovic erzielte den ersten Treffer.

Urs Lindt/freshfocus
Edimilson Fernandes machte kurz vor Schluss den Sack zu.

Edimilson Fernandes machte kurz vor Schluss den Sack zu.

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Sein allererstes Länderspieltor erzielte Seferovic 2013 gegen Zypern – ebenfalls im Stade de Genève.

Sein allererstes Länderspieltor erzielte Seferovic 2013 gegen Zypern – ebenfalls im Stade de Genève.

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Darum gehts

  • 26 Länderspiel-Tore hat die Schweiz bislang im Stade de Genève erzielt.

  • Keines davon geht auf das Konto eines aktuellen Nationalspielers.

  • Zwei andere Statistiken geben der Nati vor dem WM-Quali-Duell gegen Nordirland aber Hoffnung.

Nach zwei Nullnummern in Serie steht die Nati am Samstag in Genf gegen Nordirland unter Siegeszwang. Es müssen schleunigst wieder Tore her, will die Schweiz noch ein Wörtchen um den Gruppensieg mitreden. Doch ein Blick in die Statistik der Nati-Torschützen verheisst nichts Gutes.

Seit der Eröffnung im Jahr 2003 bestritt die Schweiz insgesamt 17 Länderspiele im Stade de Genève und erzielte dabei immerhin 26 Tore. Doch kein einziger dieser Treffer geht auf das Konto eines Spielers aus dem 24-Mann-Kader von Murat Yakin!

Haris Seferovic, der in Genf schon zweimal getroffen hat, fällt verletzt aus. Edimilson Fernandes und Josip Drmic fehlen im aktuellen Nati-Aufgebot. Neben den drei hat nur der zurückgetretene Blerim Dzemaili in den letzten zehn Jahren im Stade de Genève einen eigenen Treffer bejubelt. Am Samstagabend braucht es also dringend einen Premierentreffer, will die Schweiz nicht im dritten Spiel in Folge torlos bleiben.

Hoffnungen ruhen auf Fassnacht

Doch es gibt auch einiges, was für ein Schweizer Erfolgserlebnis am Genfersee spricht. Von den 17 Länderspielen waren fünf Quali-Spiele, allesamt hat die Nati gewonnen. Zwar waren die Duelle gegen Albanien (3:2), Moldawien (2:0), Zypern (1:0), Lettland (1:0) und Irland (2:0) jeweils mehr Knorz als Gala, die drei Punkte blieben aber jeweils in der Schweiz.

Zudem weiss immerhin einer von Yakins Spielern ganz genau, wo im Stade de Genève die Tore stehen. Gleich drei mal schlug YB-Flügel Christian Fassnacht am vergangenen Wochenende auswärts gegen Servette zu und hatte Hauptanteil am klaren 6:0-Erfolg der Berner.

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