Aktualisiert 09.01.2018 17:59

ÜberhitzungDieser Akku löste den Einsatz im Apple Store aus

Jetzt ist klar, welches Gerät den Feuerwehreinsatz im Zürcher Apple Store auslöste: Es war ein iPhone 6S Plus, bei dem der Akku überhitzte.

von
tob/wed
1 / 3
Das Foto der Stadtpolizei Zürich zeigt, wie heftig die Reaktion des Akkus war.

Das Foto der Stadtpolizei Zürich zeigt, wie heftig die Reaktion des Akkus war.

Stadtpolizei Zürich
Herangezoomt ist noch die Rückseite der Batterie des iPhone 6S Plus zu erkennen.

Herangezoomt ist noch die Rückseite der Batterie des iPhone 6S Plus zu erkennen.

Stadtpolizei Zürich
Auf der Oberseite liegt der Quarzsand, den Mitarbeiter während der Rauchentwicklung auf die Batterie gestreut hatten.

Auf der Oberseite liegt der Quarzsand, den Mitarbeiter während der Rauchentwicklung auf die Batterie gestreut hatten.

Stadtpolizei Zürich

Kurz nach 10 Uhr sind die Feuerwehr und die Polizei heute zum Apple Store an die Zürcher Bahnhofstrasse ausgerückt. Grund war ein iPhone-Akku, der sich überhitzte. «Bei einer Reparatur in der Werkstatt kam es zu einer leichten Rauchentwicklung», sagt Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei Zürich. Es handle sich bei dem Gerät um ein iPhone 6S Plus.

Wie heftig die Reaktion war, zeigt ein Foto des Akkus. Der Apple-Mitarbeiter, der die Reparatur durchführte, zog sich leichte Verbrennungen an der Hand zu. Rund 50 Kunden und Mitarbeiter mussten den Apple Store vorübergehend verlassen. Sieben Personen wurden medizinisch betreut, mussten aber nicht hospitalisiert werden.

Einsatz dauerte eine Stunde

Das Personal habe gut und richtig reagiert, wie die Stadtpolizei Zürich schreibt. Die Mitarbeiter streuten Quarzsand über den Akku, womit der Rauch eingedämmt und nach dem Einschalten der Lüftung abgesogen werden konnte. Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen waren vor Ort. «Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Während dieser Zeit war der Laden für die Kunden gesperrt», sagt Bisa.

Der verkohlte Akku und auch das iPhone 6S Plus wurden dem Forensischen Institut Zürich übergeben, erklärt Bisa. Die Spezialisten untersuchen nun im Labor, wie es zur Überhitzung kommen konnte. «Im Regelfall dauert es ein paar Tage, bis das Resultat vorliegt», erklärt Bisa. Apple hat sich zu dem Fall nicht geäussert.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.