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Dieser Alfa macht Romeo samt Julia und Kids happy

Alfa 159 Berlina, Alfa Brera, Alfa Spider und nun der Alfa Romeo Sportwagon – die 159er-Plattform begeistert in allen Versionen.

Die so genannte D-Plattform von Alfa Romeo hat die Alfa-Fans nach Jahren im künstlichen Koma wiederbelebt. Seit dem Coupé Brera, dem 159 Berlina und dem Spider – alle auf der D-Plattform aufgebaut – schlägt das «cuore sportivo» wieder.

Und wie: Egal, was die Designer auf die D-Plattform setzen, das Teil geht ab wie – logisch – wie ein D-Zug. Da macht auch die neuste Kreation, der 159 Sportwagon, keine Ausnahme. Und im Gegensatz zu anderen Showstars hat der Sportwagon kein Problem damit, seine Schokoladenseite zu bestimmen: vorne, hinten, seitlich, oben. Das ist nicht übertrieben, denn das Auto ist optisch tatsächlich rundum geglückt und wird die Konkurrenz – Audi A4, BMW 3er, Mercedes C-Klasse und Co. – ins Schwitzen bringen.

Doch der Sportwagon sieht nicht nur gut aus, er fährt sich auch so. Allerdings nicht ganz so sportlich, wie man es auf den ersten Blick vermuten würde, denn der luxuriös ausgestattete Sportwagon trägt ein paar Kilos Übergewicht mit sich spazieren. Das spürt man logischerweise vor allem mit dem 120 PS starken 1,9-Liter-Diesel. Doch Alfa hat ja noch ein paar andere Aggregate – auch Diesel – im Angebot, und die machen doppelt Freude: Einerseits sorgt der 2,4 JTD IV5 mit 200 PS für Dampf, andererseits wird dieser gleich serienmässig und ohne Aufpreis durch einen Partikelfilter gesäubert.

Ganz oben in Alfas Sportwagon-Motorentabelle steht der altbekannte 3,2-Liter-Benziner mit 260 PS, der die Sporwagon-Topversion über alle vier Räder antreibt. Dieser Allradantrieb kostet zwar Platz und der Alfa gehört im direkten Vergleich mit der Konkurrenz nicht zu den Lademeistern, doch dafür hat er Charme und Charisma.

Und eigentlich ist der Sportwagon das perfekte Auto für die junge Familie: genügend Platz für Einkäufe und Kinder, genügend Spass für den Papa und genügend Design für Mama. Und das alles ab 39 400 bis 59 300 Franken.

Dieter Liechti (Textlab)

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