Project M: Dieser Astronaut hat nie Hunger
Aktualisiert

Project MDieser Astronaut hat nie Hunger

US-Präsident Barack Obama schickt vorerst keine Menschen mehr auf den Mond. Der Grund: In 1000 Tagen will die NASA den Robonaut 2 (R2) entsenden - der perfekte Astronaut.

von
hst

Quelle: NASA

Anfang Februar hatte US-Präsident Obama der NASA Flüge zum Erdtrabanten bis 2020 aus Kostengründen gestrichen. Nun hat die US-Weltraumbehörde eine Alternative, Project M, entwickelt. Sie wurde nach dem lateinischen Wort für 1000 benannt. Denn die NASA will binnen 1000 Tagen einen humanoiden Roboter auf den Mond zu bringen. Von einem Landefahrzeug abgesetzt, soll der elektronische Astronaut laut NASA unter anderem Proben nehmen und Messungen durchführen. Über WLAN soll er mit dem Fahrzeug kommunizieren, das ihn mit einer 3D-Kamera überwacht. Es wird von flüssigem Methan und Sauerstoff angetrieben. Das obige offizielle NASA-Video gibt einen kurzen Überblick.

Unlängst hat die japanische Weltraumbehörde, die Japan Aerospace Exploration Agency (Jaxa), bekanntgegeben, dass sie auf dem Mond eine Basis für Roboter einrichten will. Google und die X-Prize-Foundation haben 2007 den Google Lunar X-Prize für einen privaten Mondflug bis zum 31. Dezember 2012, ausgeschrieben. Ihn gewinnt, wer einen Roboter ins All schiesst, der auf dem Mond mindestens 500 Meter zurücklegt sowie Videos, Bilder und Daten zur Erde sendet. Der Lunar X-Prize ist insgesamt mit 30 Millionen US-Dollar dotiert. Die NASA nennt als ihren Starttermin den 19. Dezember 2012.

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