Bond-Feeling für jeden: Dieser BMW fährt selber ins Parkhaus
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Bond-Feeling für jedenDieser BMW fährt selber ins Parkhaus

BMW tüftelt an einem Fahrzeug, das ganz allein parkieren kann. Der Fahrer schickt es einfach ins Parkhaus – und funkt es per Smartwatch an, wenn er abfahrbereit ist.

von
pst
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BMW hat ein neues System vorgestellt, mit dessen Hilfe Autos künftig sich selbst parkieren können.

BMW hat ein neues System vorgestellt, mit dessen Hilfe Autos künftig sich selbst parkieren können.

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Aktiviert werden soll der Remote Valet Parking Assistant per Smartwatch.

Aktiviert werden soll der Remote Valet Parking Assistant per Smartwatch.

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Die Vision von BMW ist es, dass der Fahrzeughalter in Zukunft seinen Wagen schon vor der Parkhaus-Einfahrt verlassen kann und sich der Wagen anschliessend selbst einen Parkplatz sucht.

Die Vision von BMW ist es, dass der Fahrzeughalter in Zukunft seinen Wagen schon vor der Parkhaus-Einfahrt verlassen kann und sich der Wagen anschliessend selbst einen Parkplatz sucht.

BMW

Was im James-Bond-Film «Der Morgen stirbt nie» 1997 noch wie High-Tech aus einer fernen Zukunft aussah, könnte schon bald Wirklichkeit werden: Der deutsche Autohersteller BMW hat jetzt nämlich ein Fahrzeug entwickelt, das per Smartwatch-Befehl selbst einparkieren kann. Das im Zusammenhang mit der neuen 360-Grad-Kollisionsvermeidung vorgestellte System basiert auf vier Laserscannern, welche die Umgebung des Wagens auf allfällige Hindernisse absuchen und das Auto so vor Crashes schützen sollen.

In Verbindung mit einem digitalen Lageplan des gewählten Parkhauses soll das Fahrzeug auch ohne GPS-Verbindung seine aktuelle Position genau bestimmen und selber den Weg in einen freien Parkplatz finden können. Dort angekommen, soll sich der fahrbare Untersatz zudem selbst abschliessen und darauf warten, bis ihn sein Halter, wieder per Smartwatch, erneut ruft. So soll man künftig Parkhäuser gar nicht mehr betreten müssen.

Stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Und das «Remote Valet Parking Assistant» genannte System soll aber noch mehr können: Ruft man sein Auto erst einmal per smarter Uhr, soll es auch die Ankunftszeit des Fahrers am Parkhaus berechnen können. Der Wagen fährt genau dann los, damit er gleichzeitig mit dem Halter an der Ausfahrt eintrifft.

Als Forschungsfahrzeug für das neue Parkier-System diente BMW übrigens das Elektro-Modell i3. Der bayrische Autokonzern will die revolutionäre Parkierhilfe Anfang 2015 an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentieren.

Bond lenkt einen BMW 750iL mit seinem Handy. Szene aus «James Bond 007: Der Morgen stirbt nie» (USA/GB 1997). (Video: Youtube/BlackTransAmdude)

Bis das automatisierte Parkiersystem in Massenproduktion gehen kann, gehen wohl noch einige Jahre ins Land. Nicht nur, dass der Remote Valet Parking Assistant erst als Prototyp existiert. Wie BMW schreibt, müssten auch die Parkhäuser für selbstparkierende Autos entsprechend auf- beziehungsweise umgerüstet werden. Und das würde zumindest für die erste Phase nach der Lancierung bedeuten, dass sich weder Fussgänger noch Fahrer-gelenkte Wagen in den Parkhäusern aufhalten dürften. Abgesehen davon, dass bis zum Start der selbstparkierenden Karossen noch einige andere offene Fragen beantwortet beziehungsweise Probleme gelöst werden müssen.

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