Tägerwilen TG - Dieser Chauffeur wurde direkt ins Bett geschickt
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Tägerwilen TGDieser Chauffeur wurde direkt ins Bett geschickt

Die Kantonspolizei Thurgau hat kürzlich in Tägerwilen einen Chauffeur angehalten, der die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten hatte. Beim Sattelanhänger war zudem die Bremsscheibe gerissen.

von
Tabea Waser
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Die Bremsscheibe am Sattelanhänger war gerissen.

Die Bremsscheibe am Sattelanhänger war gerissen.

Kapo TG
Dieses Auto wurde kürzlich durch die Kapo TG in Weinfelden TG aus dem Verkehr gezogen. 

Dieses Auto wurde kürzlich durch die Kapo TG in Weinfelden TG aus dem Verkehr gezogen.

Kapo TG
Beide hinteren Reifen waren so stark abgenutzt, dass das Gewebe zum Vorschein kam.

Beide hinteren Reifen waren so stark abgenutzt, dass das Gewebe zum Vorschein kam.

Kapo TG

Darum gehts

  • Die Kapo TG hat in Tägerwilen einen Chauffeur angehalten.

  • Er hatte die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten.

  • Die Auswertung des Fahrtenschreibers wurde manipuliert.

  • Zudem war eine Bremsscheibe gerissen.

  • Die Fahrzeugkombination wurde vor Ort stillgelegt.

Ein Lastwagenchauffeur wurde kurz nach 9.30 Uhr am Donnerstag durch die Kantonspolizei Thurgau bei der Gemeinschaftszollanlage in Tägerwilen kontrolliert. Dabei stellten die Schwerverkehrsspezialisten fest, dass der 50-Jährige sein Fahrzeug während 22 Stunden gelenkt und nur knapp fünf Stunden Ruhezeit hatte. Die Tageslenkzeit von maximal zehn Stunden wurde somit massiv überschritten, wie es am Dienstag in einer Mitteilung heisst.

Die Auswertung des Fahrtenschreibers ergab weiter, dass die Aufzeichnungen manipuliert wurden. Es fehlten rund 1700 km Wegstrecke.

Reparatur nötig

Bei der Überprüfung der Betriebssicherheit des deutschen Sattelanhängers wurde eine gerissene Bremsscheibe festgestellt, sodass die Fahrzeugkombination durch die Kantonspolizei Thurgau vor Ort stillgelegt wurde. Der Chauffeur durfte nach der Reparatur des Anhängers und der Nachholung der Ruhezeit die Fahrt fortsetzen.

Der Türke musste ein Bussen- und Kostendepositum leisten und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

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