Good News: Dieser Fall zeigt, dass man sich mit Yodi besser nicht anlegt

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Good NewsDieser Fall zeigt, dass man sich mit Yodi besser nicht anlegt

Am Dienstag wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruchsversuch in Eggersriet SG gemeldet. Die ausgerückten Patrouillen konnten mit der Hilfe von Diensthund Yodi einen 27-jährigen Tatverdächtigen anhalten und festnehmen.

von
Tabea Waser
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Diensthund Yodi. Vorsicht bissig.

Diensthund Yodi. Vorsicht bissig.

Kapo SG
Hier sieht er eigentlich ganz lieb aus.

Hier sieht er eigentlich ganz lieb aus.

Kapo SG
Yodi beim Training im Weiher.

Yodi beim Training im Weiher.

Kapo SG

Darum gehts

  • Am Dienstag wurde ein Einbruchsversuch in Eggersriet SG gemeldet. Die Polizei rückte mit einem Diensthund aus, das Dorf wurde umstellt.
  • Eine Person ergriff vor der Polizei die Flucht. Diensthund Yodi spürte ihn auf.
  • Der 27-jährige Pole wurde festgenommen.

Auskunftspersonen meldeten der Kantonspolizei St. Gallen am Dienstag um 0.20 Uhr, dass sie eine auffällige Person beobachten können, die sich mit Werkzeug am Fenster eines Geschäftsraums an der St. Gallerstrasse in Eggersriet zu schaffen machte.

Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen aus und umstellten das Dorf, wie es in einer Mitteilung der Polizei heisst. Anschliessend wurde das besagte Gebiet mit einem Diensthund durchkämmt. Kurze Zeit später wurde eine dunkel gekleidete Person festgestellt. Der vorerst unbekannte Mann ignorierte die Aufforderung der Polizisten stehen zu bleiben und flüchtete mehrere hundert Meter zu Fuss.

Karma schlägt zu

Diensthund Yodi vom Amtsbach folgte der Fährte bergwärts und konnte schliesslich im steilen Wiesenbord einen Mann auffinden. Dieser versuchte sich im hohen Gras zu verstecken. Als der Mann gegen den Hund schlug, wurde er von ihm gebissen.

Es stellte sich heraus, dass es sich beim Tatverdächtigen um einen 27-jährigen Polen handelt. Er wurde festgenommen und musste den Biss medizinisch behandeln lassen. Bei einer späteren Suche entlang der Fluchtroute konnten die Diensthunde ausserdem Einbruchswerkzeug sowie eine Münzkasse auffinden.

Kuriose Namen

Questi vom Drumlin Wolf, Yodi vom Amtsbach oder Alix vom Bergischen Geläut - diese kuriosen Namen tragen die Polizeihunde. Der Hundeführer nennt sie jedoch nur Questi, Yodi oder Alix. Der Zusatz kommt von der jeweiligen Züchtung. «Es ist der Stammbaumname oder quasi Markenname», so Kapo-Sprecher Gian Andrea Rezzoli. Ein Kenner weiss anhand des Namenszusatzes genau, woher der Hund stammt.

Aussuchen tut sich der Hundeführer seinen Hund selbst. Dabei werde oft auf bekannte Züchter gesetzt, nicht selten habe ein Hundeführer mehrere Hunde vom gleichen Züchter. «Hier spielt Vertrauen eine grosse Rolle», so Rezzoli.

Die Hunde werden privat gekauft und seien für den Hundeführer auch Haustier und Familienhund.

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