Destillateurin Lesley Gracie über Gin
Meister-Destillateurin Lesley Gracie in ihrem Lab im Hendrick's Gin Palace.

Meister-Destillateurin Lesley Gracie in ihrem Lab im Hendrick's Gin Palace.

Hendrick’s
Publiziert

SponsoredDieser Gin schmeckt nach Meeresbrise

Die limitierten Editionen der ikonischen Gin-Marke Hendrick’s sind heiss begehrt. Die neueste, Neptunia, schmeckt nach Meeresbrise. Destillateurin Lesley Gracie verrät, wie ihr das gelang. 

von
Luise Faupel

Hendrick’s Gin aus dem Hause William Grant & Sons ist bekannt für Gin der besonderen Art. Von Anfang an dabei: Meister-Destillateurin Lesley Gracie. Im Interview erzählt die Engländerin uns, weshalb wir die neue Kreation Neptunia auch ihrem Hund zu verdanken haben und welcher der häufigste Fehler beim Cocktailmixen ist.

Wie trinkst du deinen Gin am liebsten?

Lesley, wie wurdest du zu Hendrick’s Meister-Destillateurin?

Ich habe einen Abschluss in Chemie und war ursprünglich in der Pharmaindustrie tätig. Hier habe ich Geschmäcker entwickelt – nah dran. Ich arbeitete im Laboratorium bei William Grand & Sons Girvan Destillerie, als ich von Charlie Gordon beauftragt wurde, einen völlig neuen Gin zu kreieren, den die Welt zuvor noch nicht gesehen hat.

Meister-Destillateurin Lesley Gracie vor den zwei restaurierten Brennblasen.

Meister-Destillateurin Lesley Gracie vor den zwei restaurierten Brennblasen.

Hendrick’s
Lesley Gracie mit ihrem Hund am Strand.

Lesley Gracie mit ihrem Hund am Strand.

Hendrick’s

Was genau heisst hier neu?

Gin war damals bereits gut bekannt. Unser Gin sollte allerdings einzigartig sein, nicht vergleichbar mit anderen. Wir nutzten unterschiedliche pflanzliche Zutaten, Botanicals, für ein besonderes, florales und würziges Aroma. Und wir destillierten mit zwei alten restaurierten Brennblasen, die auf einer Auktion in den 1960ern ersteigert wurden. 

Die seltene Carterhead-Destille stammt aus dem Jahr 1948 und die alte Bennett-Kupferbrennblase aus dem Jahr 1860.

Hendrick’s launcht auch limitierte Editionen. Der Neptunia ist von der Magie des Meeres inspiriert, wie äussert sich das im Geschmack?

Der Neptunia soll einem das Gefühl geben, man sei an der Küste und so haben wir auch Küstenkräuter als Aromen genutzt. Ich mag vieles am Meer, aber vor allem den erfrischenden, tiefen Geruch. Auch diesen haben wir nachgebildet. Indirekt dabei unterstützt hat mein fordernder Hund, der mich täglich und wortwörtlich an die Küste zieht. 

Von der Magie des Meeres inspiriert: der neue und in limitierter Auflage erhältliche Neptunia Gin, von Hendrick’s, 70 cl,  Fr. 47.90 auf Drinks.ch

Von der Magie des Meeres inspiriert: der neue und in limitierter Auflage erhältliche Neptunia Gin, von Hendrick’s, 70 cl,  Fr. 47.90 auf Drinks.ch

Hendrick’s
Neptunia and Tonic mit Hendrick’s Gin.

Neptunia and Tonic mit Hendrick’s Gin.

Hendrick’s / Aine McGrath
Cucumber Margerita mit Hendrick’s Neptunia Gin.

Cucumber Margerita mit Hendrick’s Neptunia Gin.

Hendrick’s / Aine McGrath

Ich habe beim Neptunia auch fruchtige Noten herausgeschmeckt …

Das ist der Abklang von Zitrus. Die Seefahrt gehört für uns Engländer zu unserem Heritage, unserem Erbe. Ich habe mich damit beschäftigt, dass die Seefahrer Zitrusfrüchte als Proviant mit auf See nahmen. Diese Noten durften im Neptunia also auch nicht fehlen. 

So schmeckt der Neptunia von Hendrick’s

Was sind die Herausforderungen beim Kreieren von Gin?

Jede Zutat zieht ihre eigene Show ab und ist nicht immer bereit, für den grossen Auftritt mit anderen gemixt zu werden. Damit ein Zusammenspiel funktioniert, arbeite ich mit unterschiedlichen Stärkegraden. Dann herrscht eine Balance und es werden unvergleichliche Geschmäcker erreicht. 

Destillateurin Lesley Gracie in Hendrick’s Green House.

Destillateurin Lesley Gracie in Hendrick’s Green House.

Hendrick’s

Wie kann man sich deine Arbeit ausserdem vorstellen? 

Die Destillation findet im Laboratorium, wir nennen es «Cabinet of the Curiosities», statt. Was die Tastings anbelangt, so arbeite ich eng mit Hendrick’s Global Brand Ambassador Ally Martin zusammen. Wir testen den zu entwickelnden Gin mit Tonics oder in verschiedenen von ihm kreierten Cocktails.

Wie trinkst du Gin am liebsten? 

Ich selbst mixe keine Cocktails, das überlasse ich unserem Profi. Aber mit Gin kann man natürlich etliche tolle Cocktails kreieren, weil er so viele Geschmacksrichtungen und damit unterschiedlichste Endprodukte haben kann. Ich persönliche trinke ihn am liebsten mit Holunderblütensirup und Soda. Auf Eis und mit Gurke – ganz ohne Shaken. 

Aus dem Neptunia Gin können verschiedenste Cocktails und Longdrinks entstehen.

Aus dem Neptunia Gin können verschiedenste Cocktails und Longdrinks entstehen.

Instagram / Hendrick’s Gin

Gibt es typische Fehler beim Cocktailmixen zuhause?

Das Beste ist, die Dinge nicht zu verkomplizieren. Je mehr unterschiedliche Zutaten man seinem Cocktail zufügt, desto höher ist das Risiko, das etwas nicht miteinander harmoniert. Am besten man probiert den Gin erstmal pur und schaut, was man daran besonders gern schmeckt und hervorheben möchte. 

Auch der klassische Hendrick’s Gin überzeugt mit besonderen Aromen – klassisch mit Tonic Water und Gurke wird es hier an nichts fehlen. 

Auch der klassische Hendrick’s Gin überzeugt mit besonderen Aromen – klassisch mit Tonic Water und Gurke wird es hier an nichts fehlen. 

Hendrick’s Gin / Instagram

Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit? 

Ich liebe es, für meinen Job mit diesen unterschiedlichen Pflanzen und ihrem Output zu arbeiten. Die Faszination hört nie auf. Die Corona-Pandemie hat noch dazu dafür gesorgt, sich mehr auf Lokales zu konzentrieren – auch dies gefällt mir.

Lesley im Tropical Green House im Hendrick’s Gin Palace.

Lesley im Tropical Green House im Hendrick’s Gin Palace.

Hendrick’s

Und an Gin mag ich, dass jemand einen bestimmten Cocktail mit Gin vielleicht nicht mag, den anderen aber schon. Denn Gin kann floral, fruchtig oder herb sein. Dabei sollte die ikonische Zutat Wacholder niemals fehlen.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Hendrick’s.

Deine Meinung