Mountainbike-WM: Dieser Krampf kostete ihn die Silbermedaille

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Mountainbike-WMDieser Krampf kostete ihn die Silbermedaille

Am Ende freute sich Reto Indergand wie ein Sieger über seine Bronzemedaille. Es hätte auch zu Silber gereicht, wäre da nicht dieser Krampf gewesen.

«Ich bin nicht mehr in die Klickpedale gekommen. Dann habe ich mich am Lenker festgehalten und den Krampf rausgedrückt. Als ich aufsteigen wollte, ging es wieder los», schilderte Indergand die Szene, welche ihn letztlich die Silbermedaille kostete. Der Portugiese Marinheiro profitierte vom Pech des Schweizers und überholte.

Beinahe wäre auch Landsmann Stirnemann noch vorbeigezogen. Indergand meinte hinterher: «Ich habe mir da gesagt, Bronze lässt du dir nicht mehr nehmen. Ich hatte auf eine Medaille gehofft. Die lange Reise nach Australien wollte ich jedenfalls nicht umsonst getan haben. Die Strecke hatte ich im Griff und schon beim Einfahren war das Gefühl gut.» Der Aargauer Matthias Stirnemann musste sich wie tags zuvor seine Schwester Kathrin in der U23-Klasse mit «Leder» begnügen.

Canberra (Au). Mountainbike-Weltmeisterschaften. Cross-Country. Junioren (32,35 km):

1. Gerhard Kerschbaumer (It) 1:31:01.

2. Ricardo Paulo Reis Marinheiro (Por) 1:19 zurück.

3. Reto Indergand (Sz) 1:34.

4. Matthias Stirnemann (Sz) 1:38.

5. Tobias Ludvigsson (Sd) 3:19.

6. Hugo Drechou (Fr) 3:32.

Ferner die weiteren Schweizer:

15. Lukas Loretz 6:18.

23. Roger Walder 8:15.

38. Emilien Barben 11:38.

67 klassiert.

(si)

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