Aktualisiert 09.02.2015 15:19

Gervinho schaut weg

Dieser Penalty-Krimi war nichts für seine Nerven

Die Elfenbeinküste gewinnt den Afrika-Cup gegen Ghana in extremis. Gervinho mag die Entscheidung nicht mit eigenen Augen sehen.

von
heg

0:0 nach 90 Minuten, 0:0 nach Verlängerung: Der Final des Afrika-Cup zwischen der Elfenbeinküste und Ghana muss im Penaltyschiessen entschieden werden. Der Ivorer Gervinho hält die Dramatik nicht mehr aus und wendet sich vom Geschehen ab.

Nach zehn Schützen steht es 8:8. Gervinho sieht den letzten verwandelten Penalty von Teamkollege Serey Die, der in der Winterpause von Basel zu Stuttgart wechselte, nicht. Er sitzt in einem Stuhl an der Stirnseite der Ersatzbank und kann dem Treiben nicht zusehen.

Goalie Copa wird zum Held

Weil schon alle zehn Spieler angetreten sind, müssen die Goalies ran. Ghanas Brimah Razak scheitert mit seinem Versuch. Ein Betreuer der Elfenbeinküste will mit Gervinho bereits jubeln, doch er wimmelt ihn ab. Dann läuft der Ivorer Barry Copa an und trifft zum 9:8-Sieg. Nun ist auch die Welt bei Gervinho wieder in Ordnung. Er freut sich mit den Teamkollegen über den ersten Sieg der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup seit 23 Jahren.

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