08.10.2020 18:03

Eigenständiges KochenDieser Roboter kann deine Burger braten und Pommes frittieren

Erstmals kommt der Küchen-Roboter «Flippy» für den Einsatz in Restaurants auf den Markt. Er soll beim Social Distancing und der Produktivität in der Küche helfen.

von
Dominique Zeier

So sieht «Flippy» der Küchen-Roboter aus.

Miso Robotics

Darum gehts

  • Das amerikanische Unternehmen Miso Robotics hat seinen neuen Küchen-Roboter vorgestellt.
  • Er heisst «Flippy» und kann Burger braten und Pommes frittieren.
  • «Flippy» soll die Zukunft von Fast-Food-Zubereitung sein.
  • Aktuell kostet der Roboter 30’000 Dollar plus eine monatliche Abo-Prämie von 1500 Dollar.

Er wird als die Zukunft der Fast-Food-Zubereitung gefeiert: Roboter «Flippy» ist nun erstmals zum Verkauf freigegeben. Hergestellt wurde der Roboter, der wie ein langer Arm aussieht, von der amerikanischen Firma Miso Robotics. Laut der Beschreibung des Unternehmens kann er ganze 19 verschiedene Aufgaben in der Küche ausführen. Dazu gehört das Frittieren von Pommes frites oder Chicken Nuggets, das Umdrehen von Burgern auf einem Grill, das Zubereiten von Waffeln und das Erhitzen von Popcorn.

Mithilfe einer Tiefenerkennungskamera kann der Roboter ausserdem verschiedenste Nahrungsmittel eigenständig erkennen und deren Temperatur messen. Darüber hinaus kann er mit Koch-Utensilien hantieren und verschiedenste Aktionen ausführen, die für die Vorbereitung des Kochens notwendig sind.

Roboter hilft bei Social Distancing

Der Präsident von Miso Robotics, Buck Jordan, ist stolz auf «Flippy»: «Dadurch, dass wir den Roboter überall auf der Welt verkaufen, ist es Besitzern von Restaurantketten von nun an möglich, die Herausforderungen, die sich aufgrund von Social Distancing in oft überfüllten Küchen ergeben, anzugehen.» Aber auch in Zeiten, die nicht von einer Pandemie geprägt sind, könne ein Roboter wie «Flippy» dabei helfen, Hygieneregeln in Küchen einzuhalten und Aufträge schneller und effizienter abzuwickeln.

Günstig ist der Roboter nicht: Wer «Flippy» in seiner Küche zum Einsatz bringen möchte, muss 30’000 Dollar (rund 27’500 Franken) bezahlen. Dazu kommt eine monatliche Gebühr von 1500 Dollar (1375 Franken), um Zugriff auf die notwendige KI-Software zu erhalten.

Jordan ist sich bewusst, dass es sich hierbei um einen relativ hohen Preis handelt. Auf lange Sicht hin wolle man die anfängliche Bezahlung von 30’000 Dollar gänzlich abschaffen und einzig eine monatliche Prämie für die Nutzung des Roboters verlangen. Dies sei aber erst möglich, wenn genügend Kunden Interesse an «Flippy» gezeigt haben. Aber auch jetzt schon könnte die Anschaffung eines solchen Roboters für gewisse Restaurants einen Produktivitätsanstieg bedeuten, was wiederum mehr Umsatz einbringen könne.

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29 Kommentare
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Günther

10.10.2020, 00:13

Also auf diesen Service kann ich gerne verzichten. Mir fehlt das Lächeln auf dem Gesicht....

Milana

09.10.2020, 21:42

Deine Frau wird dich beschimpfen, wenn du auf diese Seite gehst - GetbаdgіrI. com 💞

Sunpower

09.10.2020, 19:38

Endlich kommt das erste Elektroauto 🚗 auf den Markt, das sich selbst via Sonnenlicht ☀️ auflädt. 🔋 Der Solarcar ☀️ aus Deutschland, ist ab 2022 erhältlich bei Sono Motors 👍 Volle Autarkie für Pendler auf kurzen Strecken. Call it 'charking' or 'parkching'. It is what it is. Charging while parking. No matter where you are. Power is where you park it! ☀️☀️🚗🔋