18.02.2019 19:38

Gut für die Psyche

Dieser Sport hebt deine Laune wie kein anderer

Mit Training tut man nicht nur seinem Körper etwas Gutes, auch die Seele profitiert. Wie sehr, hängt allerdings von der Art des Sports ab.

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Es lohnt sich immer, die Sportschuhe anzuziehen. Denn von körperlicher Aktivität profitieren Körper und Geist.

Es lohnt sich immer, die Sportschuhe anzuziehen. Denn von körperlicher Aktivität profitieren Körper und Geist.

iStock/Halfpoint
Laut einer Übersichtsstudie von chinesischen Forschern, in die die Erkenntnisse von 38 Einzelstudien eingeflossen sind, beeinflusst insbesondere anaerobes Training mit kurzen, starken Belastungen die Psyche positiv.

Laut einer Übersichtsstudie von chinesischen Forschern, in die die Erkenntnisse von 38 Einzelstudien eingeflossen sind, beeinflusst insbesondere anaerobes Training mit kurzen, starken Belastungen die Psyche positiv.

iStock/Bulatovic
Für aerobes Training, darunter Ausdauersport wie Joggen, fielen die Befunde dagegen uneinheitlich aus. Während in manchen der ausgewerteten Studien die Stimmung der Probanden stieg, blieb sie in anderen unverändert.

Für aerobes Training, darunter Ausdauersport wie Joggen, fielen die Befunde dagegen uneinheitlich aus. Während in manchen der ausgewerteten Studien die Stimmung der Probanden stieg, blieb sie in anderen unverändert.

iStock/Praetorianphoto

Die Stimmung aufhellen, ganz ohne Nebenwirkungen? Sport machts möglich. Erwiesenermassen kann körperliche Aktivität sogar das Risiko für psychische Krankheiten senken, wie australische Wissenschaftler 2017 bekannt gaben.

Doch nicht jede Art von Training tut der Seele gleich gut. Das zeigt nun eine Übersichtsstudie von chinesischen Forschern, in die die Resultate von insgesamt 38 früheren Arbeiten einflossen.

Es zu übertreiben, ist unnötig

Wie das Team um John S. Y. Chan von der Universität Shenzhen im «Journal of Psychology» schreibt, haben anaerobe Aktivitäten den grössten Effekt. Dazu zählen unter anderem die kurzen, starken Belastungen, die für Krafttraining typisch sind.

Für aerobes Training, wie Joggen, fielen die Befunde dagegen uneinheitlich aus. Während in manchen der ausgewerteten Studien die Stimmung der Probanden stieg, blieb sie in anderen unverändert.

Weiter zeigte sich, dass 15 bis 30 Minuten Bewegung bei mittlerer Intensität auszureichen scheinen, um die Laune zu verbessern.

Das zeige einmal mehr, so Chan und seine Kollegen, wie wichtig regelmässige Aktivität sei – und zwar für Körper und Geist.

Rebecca Smiths Erfahrung zeigt: Krafttraining macht aus dir nicht unbedingt einen Muskelprotz.

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