Kanye West in der Kritik: «Dieses Cap repräsentiert das Gute»
Aktualisiert

Kanye West in der Kritik«Dieses Cap repräsentiert das Gute»

Mit «Make America Great Again»-Cap und Plänen zur Abschaffung von Sklaverei-Gesetzen sorgt Kanye West für Aufsehen. Und erzürnt mit seinen neusten Posts auch Prominente.

von
anh
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Am Samstag war Kanye West (41, l.) zu Gast bei «Saturday Night Live». Nachdem Gast-Moderator und Schauspieler Adam Driver (34, Mitte) die Show beendet hatte, stürmte der Rapper die Bühne und hielt eine Rede, in der er sich als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump (72) aussprach. Von den Zuschauern im Saal habe Kanye daraufhin laute Buhrufe geerntet, berichtet Eonline.com.

Am Samstag war Kanye West (41, l.) zu Gast bei «Saturday Night Live». Nachdem Gast-Moderator und Schauspieler Adam Driver (34, Mitte) die Show beendet hatte, stürmte der Rapper die Bühne und hielt eine Rede, in der er sich als Unterstützer von US-Präsident Donald Trump (72) aussprach. Von den Zuschauern im Saal habe Kanye daraufhin laute Buhrufe geerntet, berichtet Eonline.com.

Instagram/kanyewest
Am Sonntag macht Ye – so will Kanye seit Neuestem ausschliesslich genannt werden – auf Social Media mit seiner Mission weiter. Zu einem Foto, das ihn mit «Make America Great Again»-Cap zeigt, schreibt Kanye auf Instagram unter anderem: «Das repräsentiert das Gute und die Tatsache, dass Amerika wieder vereint wird.»

Am Sonntag macht Ye – so will Kanye seit Neuestem ausschliesslich genannt werden – auf Social Media mit seiner Mission weiter. Zu einem Foto, das ihn mit «Make America Great Again»-Cap zeigt, schreibt Kanye auf Instagram unter anderem: «Das repräsentiert das Gute und die Tatsache, dass Amerika wieder vereint wird.»

Instagram/kanyewest
Viele Fans finden Kanyes Unterstützung für den republikanischen US-Präsidenten fragwürdig bis besorgniserregend: Über 70'000 Kommentare hat sein Insta-Post mit dem Cap bereits – ein Vielfaches der üblichen Menge. Auch Prominente sprechen sich öffentlich gegen die Pro-Trump-Äusserungen des Rappers aus. Schauspieler Chris Evans fasst seine Gedanken ...

Viele Fans finden Kanyes Unterstützung für den republikanischen US-Präsidenten fragwürdig bis besorgniserregend: Über 70'000 Kommentare hat sein Insta-Post mit dem Cap bereits – ein Vielfaches der üblichen Menge. Auch Prominente sprechen sich öffentlich gegen die Pro-Trump-Äusserungen des Rappers aus. Schauspieler Chris Evans fasst seine Gedanken ...

WENN/Joseph Marzullo

Kanye West (41) läuft und postet und poltert zurzeit wieder auf Hochtouren: Am Samstag war der Rapper zu Gast in der US-Satire-Show «Saturday Night Live». Eigentlich sollte er dort nur ein paar Songs aus seinem noch unveröffentlichten Album «Yandhi» performen, doch Ye – wie er sich seit dem Wochenende offiziell nennt – wäre nicht Ye, wenn er nicht auch noch eine Rede gehalten hätte.

Kanye zeigt sich während seiner wirren Rede als Trump-Supporter. (Video: Youtube/Yeezus Clips)

Nachdem die TV-Kameras bereits aus waren, stürmte er mit einem «Make America Great Again»-Cap die Bühne und beschwerte sich darüber, dass ihm die SNL-Macher zuvor davon abgeraten hatten, das Donald-Trump-Merchandise während der Show zu tragen. «Präsident Trump inspiriert mich, ich fühle mich ihm verbunden», erklärte Kanye seine Outfit-Wahl.

Will Kanye Sklaverei legalisieren?

Das Thema schien Kanye keine Ruhe zu lassen, denn am Sonntag meldet er sich mit einem kontroversen Post auf Instagram. «Das repräsentiert das Gute und die Tatsache, dass Amerika wieder vereint wird», kommentiert er ein Foto von sich mit dem MAGA-Cap.

Weiter schreibt Ye darüber, den 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten abschaffen zu wollen – den Artikel, der in den USA 1865 der Sklaverei ein Ende setzte. Wenig später führt er seinen Gedanken – mehr oder weniger verständlich – auf Twitter weiter aus: «Der 13. Zusatzartikel beinhaltet versteckte Sklaverei. Das heisst, Sklaverei hat gar nie geendet.»

Via Twitter versucht Kanye, seine Vision verständlich zu machen.

Mit seiner Forderung, den 13. Zusatzartikel abzuschaffen, stösst Kanye auf Unmut. Vielleicht bewegt ihn die Kritik zum Nachdenken, denn weiter tweetet er: «Nicht abschaffen, aber lasst uns den 13. Zusatzartikel abändern.» Was genau er mit diesem Plan im Sinn hat, wird wie so oft bei Kanyes Aussagen allerdings nicht klar.

Wie US-Präsident Donald Trump und andere Prominente auf Kanye Wests Posts reagieren, siehst du in der Bildstrecke oben.

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