Food-Lieferdienst: Dieses Essen bestellen die Schweizer am häufigsten
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Food-LieferdienstDieses Essen bestellen die Schweizer am häufigsten

Gesundheitsbewusst: Die Schweizer lassen sich immer häufiger Salate oder Suppen nach Hause liefern. Nummer eins bleibt aber ein Klassiker.

von
vb
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Lukrativer Markt: Mit Take-away werden in der Schweiz 1,2 Milliarden Franken umgesetzt, mit Essenslieferungen nach Hause 985 Millionen. Dabei bestellen die Schweizer am liebsten ...

Lukrativer Markt: Mit Take-away werden in der Schweiz 1,2 Milliarden Franken umgesetzt, mit Essenslieferungen nach Hause 985 Millionen. Dabei bestellen die Schweizer am liebsten ...

Bloomberg
... chinesisches Essen (Rang 3), ...

... chinesisches Essen (Rang 3), ...

... oder Döner (Platz zwei). Klarer Favorit ist aber nach wie vor ...

... oder Döner (Platz zwei). Klarer Favorit ist aber nach wie vor ...

Keystone/Gaetan Bally

Ein kurzer Telefonanruf oder ein Klick, kurze Zeit später steht der Food-Kurier vor der Tür: Die Schweizer stehen auf geliefertes Essen, wie eine neue Studie der Serviceplattform Eat.ch zeigt. Demnach haben fast 50 Prozent der Schweizer über 18 Jahre bereits Essen per Heimlieferservice bestellt. Der Markt wächst schnell – der Umsatz, der mit der Essensauslieferung gemacht wird, nähere sich weiter dem Take-away-Markt an, schreiben die Studienautoren. Mit Take-away werden in der Schweiz 1,2 Milliarden Franken umgesetzt, mit Heimlieferung 985 Millionen.

In der Umfrage wurde analysiert, was sich die Schweizer am liebsten zu sich nach Hause liefern lassen. Der klare Favorit kommt aus der italienischen Küche: 83 Prozent der Befragten gaben an, am liebsten Pizza zu bestellen. Auf Platz zwei folgt der Döner (22 Prozent), auf Platz drei chinesisches Essen (21 Prozent).

Gleichzeitig zeichnet sich auch ein Trend zurück zu hiesiger Kost ab. Gefragt nach ihrer letzten Bestellung, gaben 10 Prozent der Umfrageteilnehmer an, etwas aus der Schweizer Küche geordert zu haben – etwa ein Cordon bleu. Auch Thai Food steht neu hoch im Kurs, heisst es in der Studie.

Salate, Wraps und Suppen im Vormarsch

Das grösste Wachstum ist aber bei gesundem Essen zu verzeichnen. «Neben dem Trend zu Thai und Schweizer Gerichten erkennen wir auch einen klaren Gesundheits-Trend», sagt Dominic Millioud, Schweiz-Manager von Eat.ch, «so wuchs im vergangenen Jahr unser Angebot an Restaurants im Bereich

‹Healthy Food› rund 20 Prozent schneller als jenes bei den traditionellen Pizzerien, Burgerläden oder Dönerständen.» Merklich gestiegen sei etwa das Angebot von Salaten, Wraps oder Suppen.

Die Schweizer würden es schätzen, sich gesund zu verpflegen, ohne dafür selbst zu kochen, so Millioud. Keine Lust, sich an den Herd zu stellen, verspüren die Schweizer im Schnitt 0,33-mal pro Woche. Stattdessen wird der Lieferservice eingeschaltet. Das Klischee vom einsamen Take-away-Kunden, der alleine auf der Couch isst, widerlegen die Studienautoren: Durchschnittlich werde für 2,3 Personen geordert. Der Bestellwert beläuft sich im Schnitt auf 33.70 Franken.

Der klassische Take-away, bei dem der Kunde das Essen selbst abholt, lassen sich die Schweizer weniger kosten. Durchschnittlich geben sie dafür 21.70 Franken aus. Dafür besuchen sie das Restaurant oder den Stand um die Ecke mit 0,55-mal pro Woche etwas öfter. Die Food-Favoriten sind dabei dieselben wie beim Heimlieferservice: Die Pizza landet wieder auf Platz eins, gefolgt vom Döner und von chinesischem Essen.

Zürcher bestellen am meisten

Am meisten Lust auf Heimlieferung haben die Zürcher. Sie ordern pro Woche Essen für rund 4,2 Millionen Franken zu sich nach Hause. 22 Prozent aller Bestellungen in der Schweiz kommen aus Zürich. Platz zwei erreicht das Mittelland mit wöchentlichen Lieferungen im Wert von knapp 4 Millionen Franken (21 Prozent der Bestellungen). Dahinter folgen die Nordwestschweiz (18%), die Ostschweizer Kantone (15%) und die Genferseeregion inklusive Wallis (15%). Am wenigsten bestellt wird in der Zentralschweiz (8%)

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