Seltenheitswert - Dieses fehlerhafte iPhone kostet 2500 Franken
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SeltenheitswertDieses fehlerhafte iPhone kostet 2500 Franken

Ein Mann kaufte 2019 in Japan ein iPhone 11 Pro Max in einem Apple Store, für gut 1300 Franken. Nun hat er das Handy für umgerechnet knapp 2500 Franken angeboten. Rechtfertigung für den Aufschlag: ein Produktionsfehler.

von
Tobias Bolzern

Falsch platziertes Logo: Dieses iPhone wurde für rund 2500 Franken verkauft.

Darum gehts

  • In Japan wird ein iPhone mit Produktionsfehler verkauft.

  • Der Preis ist doppelt so hoch wie für das reguläre Gerät.

  • Würdest du für ein fehlerhaftes Produkt mehr bezahlen?

Normalerweise sind fehlerhafte Produkte – sogenannte B-Waren – günstiger als reguläre. Dass dies offenbar nicht auf den Hersteller Apple zutrifft, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Japan. Dort ist ein iPhone aufgetaucht, dessen Logo auf der Rückseite nicht mittig auf dem Gehäuse angebracht ist.

Diese paar Millimeter sollen genügen, damit der Preis in die Höhe schiesst. Gekauft wurde das iPhone in Japan im Jahr 2019. Laut Angaben des Besitzers in einem offiziellen Apple Store. Bei dem Gerät handelt es sich um ein iPhone 11 Pro Max mit 256 GB Speicherplatz. Kostenpunkt damals bei Apple rund 1300 Franken.

iPhone für 2700 Dollar

Jetzt wurde das Handy laut dem Twitter-Account Internal Archive für 2700 Dollar, also umgerechnet knapp 2500 Franken, angeboten. In den letzten zwei Jahren soll sich der Preis für das fehlerhafte iPhone also so gut wie verdoppelt haben. Schuld daran soll einzig und allein das falsch platzierte Logo sein. «Das ist echt ein Sammelstück. Die Chance, dass ein solcher Druckfehler passiert ist 1 zu 100 Millionen», schriebt Internal Archive.

Nicht alle haben Verständnis, dass das iPhone nur wegen des falsch platzierten Logos so teuer sein soll. «Ähm, das ist also im Grunde nur ein Herstellungsfehler, der durch die Qualitätskontrolle gerutscht ist. Warum tun die Leute so, als wäre das eine Art seltenes Sammlerstück?», fragt der User mit dem Pseudonym Abazigal in einem Artikel auf Macrumors.com. «Wieso um Himmels Willen würde jemand für ein solches iPhone den doppelten Preis als üblich zahlen», fragt ein anderer.

«Habe es noch»

Aufgetaucht ist das Angebot auf einer japanische Auktions-Website. Dort hat der ursprüngliche Besitzer den Preis auf 295’000 Yen, also eben die genannten 2500 Franken, angesetzt. Die Auktion wurde aber am 4. April beendet. Das Gerät wurde jedoch nicht verkauft. «Ich habe das Smartphone noch», schreibt der Besitzer auf Twitter. Gut möglich aber, dass er aufgrund der hohen Wellen, die das Angebot geschlagen hat, nun doch noch eine Käuferin oder einen Käufer für das Gerät findet.

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