Basel – Dieses Guckloch kostet «Iglu-Fahrer» den Führerausweis
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Basel Dieses Guckloch kostet «Iglu-Fahrer» den Führerausweis

Kaum rauschen die Temperaturen in den Keller, sind die «Iglu-Fahrer» zurück auf der Strasse, die frühmorgens zu faul waren, ihre Scheiben zu enteisen. Die Kantonspolizei stellte bei einer Kontrolle einige abenteuerliche Fälle fest.

von
Seline Bietenhard
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Sinken draussen die Temperaturen, muss das Auto am frühen Morgen enteist werden. Doch nicht alle halten sich daran.

Sinken draussen die Temperaturen, muss das Auto am frühen Morgen enteist werden. Doch nicht alle halten sich daran.

Polizei BS
Die Kantonspolizei Basel-Stadt führte am Donnerstagmorgen Kontrollen durch, ob die Autoscheiben enteist wurden.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt führte am Donnerstagmorgen Kontrollen durch, ob die Autoscheiben enteist wurden.

Polizei BS
Insgesamt mussten 20 Autos angehalten und beanstandet werden. Gucklochfahrer gefährden potentiell das Leben Dritter. Auf diesem Bild, das die Polizei Basel-Landschaft 2020 veröffentlichte, befinden sich drei Fussgänger im vereisten Bereich der Scheibe.

Insgesamt mussten 20 Autos angehalten und beanstandet werden. Gucklochfahrer gefährden potentiell das Leben Dritter. Auf diesem Bild, das die Polizei Basel-Landschaft 2020 veröffentlichte, befinden sich drei Fussgänger im vereisten Bereich der Scheibe.

Polizei BL

Kaum rauschen die Temperaturen in den Keller, muss das Auto am frühen Morgen enteist werden. Nicht wenige halten den Aufwand zu Lasten der Verkehrssicherheit minimal. Die Kantonspolizei Basel-Stadt nutzte deshalb die kalten Temperaturen am Donnerstagmorgen, um eine Kontrolle durchzuführen. Dabei wurde überprüft, ob die Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Scheiben ordnungsgemäss vom Eis befreit hatten. «Anlässlich der kalten Witterung führte die Kantonspolizei heute morgen Kontrollen mit Augenmerk auf das Sichtfeld und die korrekte Enteisung der Fahrzeuge durch. Das machen wir jedes Jahr», sagt Polizeisprecher Adrian Plachesi zu 20 Minuten.

Insgesamt hätten 20 Fahrzeuge angehalten und beanstandet werden müssen. Die Basler Polizei teilte den Einsatz auf Facebook. Die Autofahrerinnen und Autofahrer hätten laut der Basler Polizei teilweise nur einen Teil der Frontscheibe freigekratzt oder fuhren mit vereisten Seitenscheiben und Seitenspiegeln. Dadurch sei ihre Sicht stark eingeschränkt gewesen. «Solche ‹Iglufahrer› gefährden sich und andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fussgänger und Velofahrer. Lenkende, die so unterwegs sind, werden rapportiert und müssen mit einem Ausweisentzug rechnen», schreibt die Polizei.

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