Nomen est omen: Dieses Kässeli hat seinen Namen verdient
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Nomen est omenDieses Kässeli hat seinen Namen verdient

Ein totes Ferkelchen, zum Sparschwein präpariert, entrüstet die Besucher eines Online-Shops. Trotzdem wartet das 4000-Franken-Kässeli auf Bestellungen.

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fvo
Grausam oder einfach ein Witz? Für 4000 Franken kann man seine Ersparnisse in ein präpariertes Schweinchen stecken. (Bild: Thecheeky.com)

Grausam oder einfach ein Witz? Für 4000 Franken kann man seine Ersparnisse in ein präpariertes Schweinchen stecken. (Bild: Thecheeky.com)

Im kanadischen Online-Shop Thecheeky.com gibt es ungewöhnliche Produkte. Die Geschäftsidee: Ideen zu verwirklichen, die zwar irgendwie logisch sind, aber an der Grenze des guten Geschmacks liegen.

Ein Sparschwein, das tatsächlich ein echtes Schwein ist, gehört zum Repertoire dieser Ideen. Angepriesen wird es ironisch als überteuertes Produkt für Leute, die zu viel Geld haben. Rund 4000 Franken kostet das rosa Kässeli, und einmal bestellt dauert es 12 Monate, bis das eines natürlichen Todes gestorbene Ferkelchen fertig präpariert und mit Schlitz und Korkstöpsel versehen ist.

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Während sich manche ab dem Sparschweinchen amüsieren mögen, findet die Winnipeg Humane Society das Ganze gar nicht zum Spassen. «Das trivialisiert das Leben und den Tod eines fühlenden Wesens», heisst es auf der Internetseite der Tierschutz-Organisation. Mit einer Petition wollen sie erreichen, dass das Produkt nicht mehr angeboten wird. Noch ohne Erfolg.

Bestellt wurde das Säuli-Kässeli allerdings auch noch nicht, soll Colin Hart, Besitzer des Shops, der «Vancouver Sun» gesagt haben, liest man auf dem CNN-Newsblog.

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