Kinostarts Mai 2022: Dieses Mädchen befeuert ihr Umfeld mit Flammen
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Kinostarts Mai 2022Dieses Mädchen befeuert ihr Umfeld mit Flammen

Keith Thomas veröffentlicht eine neue Version von «Firestarter», ausserdem startet ein französisches Gerichtsdrama, das die Frage nach Konsens beleuchtet – das kommt diese Woche neu ins Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Firestarter».

Universal

Darum gehts

«Firestarter»

Umziehen, sich unauffällig verhalten, ständig vorsichtig sein: Die sechsjährige Charlie (Ryan Kiera Armstrong) kennt das nur zu gut. Seit sie denken kann, ist sie mit ihren Eltern Andy (Zac Efron) und Vicky (Sydney Lemmon) auf der Flucht.

Der Grund: Charlie hat die Superkraft, Dinge durch Gedanken in Flammen aufgehen zu lassen. Das will sich eine dubiose Organisation namens The Shop zunutze machen, die seit jeher Jagd auf Charlie macht. Sie soll ins Labor geholt und für die Herstellung von Waffen benutzt werden.

Echtes Feuer am Set

Über die Jahre hat Charlie zwar gelernt, immer besser mit ihrer Fähigkeit, die durch Wut oder Stress ausgelöst wird, umzugehen – doch es wird auch zunehmend schwieriger, das Feuer zu bändigen. 

Am Set wurde mit echten Flammen gearbeitet: «Im Verlauf des Drehs waren immer mehr Leute von der Feuerwehr am Set. Schlussendlich waren Feuerwehrautos dabei», erzählt Efron bei «Cinemablend». Armstrong fügt hinzu, dass sie sich zu jedem Punkt sicher gefühlt hat.

Keith Thomas’ Version

Die Geschichte basiert auf Stephen Kings Roman, der 1984 mit der damals achtjährigen Drew Barrymore in der Hauptrolle verfilmt wurde.

Keith Thomas, der bei der neuen Version den Regieposten übernahm, hat Veränderungen vorgenommen, wie er bei «Entertainment Weekly» erzählt: «Aber es ist sehr nah an dem, was ich als emotionalen Kern des Romans sehe.»

«Les Choses Humaines»

Das Leben von Claire (Charlotte Gainsbourg), einer feministischen Autorin, und Jean (Pierre Arditi), einem Fernsehmoderator, überschlägt sich, als bei ihrem Sohn die Polizei vor der Tür steht. Was geschehen ist: Ihr Sohn Alexandre (Ben Attal), der in den USA studiert, ist in Paris zu Besuch.

Dort lernt er die 16-jährige Mila (Suzanne Jouannet), die Tochter vom neuen Freund seiner Mutter, kennen und die beiden gehen feiern. Am nächsten Tag erstattet sie Anzeige gegen Alexandre wegen Vergewaltigung.

Der Aufbau

Der Film gliedert sich in drei Teile: Zunächst erhält Alexandres Sicht Raum, danach kommt Mila zu Wort und schliesslich wird der Prozess gezeigt, in dem Aussage gegen Aussage steht – Mila erzählt, dass kein Konsens vorhanden war, Alexandre widerspricht dem.

Die Vorlage zum Film lieferte der Roman von Karine Tuil, der französische Regisseur Yvan Attal hat die Geschichte auf die Leinwand gebracht.

Der Trailer zu «Les Choses Humaines».

Ascot Elite

«Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush»

Andreas Dresens Politkomödie dreht sich um die wahre Geschichte von Rabiye Kurnaz (Meltem Kaptan): Ihr Sohn Murat (Abdullah Emre Öztürk) verschwindet eines Tages und Rabiye erfährt, dass er in Pakistan unschuldig verhaftet und nach Guantanamo gebracht wurde.

Also schnappt Rabiye sich den Anwalt Bernhard Docke (Alexander Scheer) und fliegt von Bremen in die USA, um vor den Supreme Court zu ziehen.

Der Trailer zu «Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush».

Filmcoopi

«The Duke»

Gratis Fernsehen für Seniorinnen und Senioren – das fordert Kempton Bunton (Jim Broadbent). Dass sein Anliegen bei der Regierung wenig Gehör findet, frustriert den 60-Jährigen.

So bricht er 1961 kurzerhand in die Londoner National Gallery ein, um ein wertvolles Gemälde zu stehlen und die Regierung zu erpressen: Er gibt es erst zurück, wenn Pensionierte von den Fernsehgebühren befreit werden.

Der Trailer zu «The Duke». 

Pathé Films

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