«Desolater Zustand»: Dieses poröse Ding hier sollte helfen, einen Lastwagen-Anhänger zu bremsen
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«Desolater Zustand»Dieses poröse Ding hier sollte helfen, einen Lastwagen-Anhänger zu bremsen

Die Zuger Polizei hat einen LKW aus dem Verkehr gezogen, dessen Bremswirkung nicht mehr genügte. Der Lastwagen musste sofort repariert werden.

von
Martin Messmer
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Hier sehen wir die Bremsbacke eines Lastwagenanhängers, über welche die Polizei schreibt: «Sie war in einem desolaten Zustand. Bremswirkung war keine mehr vorhanden.»

Hier sehen wir die Bremsbacke eines Lastwagenanhängers, über welche die Polizei schreibt: «Sie war in einem desolaten Zustand. Bremswirkung war keine mehr vorhanden.»

Zuger Polizei
Auch die Bremsscheibe sieht nicht top aus. Sie ist brüchig und rostig.

Auch die Bremsscheibe sieht nicht top aus. Sie ist brüchig und rostig.

Zuger Polizei
Der Lastwagen wurde aus dem Verkehr gezogen und musste repariert werden.

Der Lastwagen wurde aus dem Verkehr gezogen und musste repariert werden.

Zuger Polizei

Darum gehts

  • Bei einer Schwerverkehrskontrolle hat die Zuger Polizei einem ausländischen Lastwagenchauffeur die Weiterfahrt untersagt.

  • Die Bremsen beim Anhänger waren in einem desolaten Zustand.

  • So war die Bremsscheibe an mehreren Stellen ausgebrochen und die Bremsbacken waren so abgenutzt, dass keine Bremswirkung mehr vorhanden war.

Am Dienstagmittag führte die Zuger Polizei in Steinhausen eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Bei einem Transportanhänger aus Deutschland stellte sie fest, dass die Bremsen der dritten Achse «in einem
desolaten Zustand» waren. So war die Bremsscheibe an mehreren Stellen ausgebrochen und die
Bremsbacken waren so abgenutzt, dass «keine Bremswirkung» mehr vorhanden war.

Dem 31-jährigen Chauffeur wurde die Weiterfahrt untersagt und der Lastwagen zur nächsten Fachwerkstatt begleitet, teilte die Zuger Polizei weiter mit. Dort wurde die Reparatur in die Wege geleitet.

Weiter musste der rumänische Fahrer ein Bussendepositum von mehreren Hundert Franken
hinterlegen und er muss sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

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