Dignitas auch im Thurgau aktiv
Aktualisiert

Dignitas auch im Thurgau aktiv

Im Kanton Thurgau wurden dieses Jahr sechs Personen in den Tod begleitet. Darunter auch eine Deutsche, die mit Hilfe von Dignitas den Weg ins Jenseits fand.

Dieses Jahr wurden im Thurgau sechs Personen von Sterbehilfe-Organisationen in den Tod begleitet. Fünf davon waren Einheimische, eine stammte aus Deutschland. Nur einmal war «Dignitas» in den letzten Jahren an einer solchen Begleitung beteiligt.

In ihrer Antwort auf eine Einfache Anfrage von SP-Kantonsrat Daniel Badraun erklärt die Thurgauer Regierung, von «Sterbetourismus» könne im Thurgau nicht gesprochen werden. In den letzten Jahren habe es lediglich einzelne Fälle von Sterbebegleitung gegeben.

Nur in einem Fall sei «Dignitas» beteiligt gewesen, in allen anderen Fällen habe «Exit» die Sterbewilligen begleitet. «Exit» melde die Sterbebegleitung jeweils im Voraus den zuständigen Bezirksämtern und dokumentiere die Fälle gut.

Für die Einrichtung eines privaten Sterbehospizes habe es bisher im Kanton kein Gesuch gegeben. Auch aus den Gemeinden sei kein solches Gesuch bekannt.

(sda)

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