Miss Earth Schweiz: Djoa – die etwas andere Miss

Aktualisiert

Miss Earth SchweizDjoa – die etwas andere Miss

Geld steht bei dieser Miss nicht im Vordergrund. Die neue Miss Earth Djoa ist schön für den guten Zweck – und kämpft für die Umwelt.

von
Lorena Sauter

Sie heisst Djoa Strassburg, ist 20 Jahre alt und will die Welt retten. Naja, zumindest verbessern. Mindestens ein Jahr lang. Am Sonntag, den 7. April, wurde Djoa zur Miss Earth Schweiz 2013 gewählt. Ihre Freude ist natürlich gross: «Ich bin überwältigt von meinem Sieg», sagt sie zu 20 Minuten. Bekanntlich muss die Miss Earth nicht bloss hübsch von Plakatwänden lächeln. Ihre primäre Aufgabe: Sich für den guten Zweck einsetzen, sprich Engagements in den Bereichen der humanitären Hilfe und des Umweltschutzes wahrnehmen.

Djoa etwa möchte in ihrem Amtsjahr unterdrückte Mädchen in Nepal unterstützen. Nebst einer Reise ins betreffende Land stehen ab sofort Shootings und diverse Aufträge in ihrer Agenda. Das gesammelte Geld soll Ende Jahr gespendet werden. Ihre Vorgängerin Lea Sara Witwer etwa überreichte der Miss-Earth-Organisation einen Check von über 45 000 Franken.

Ob Witwer sich auch nach ihrem Amtsjahr für die Umwelt stark macht, ist allerdings fraglich. Immerhin ist Liza Andrea Kuster (26), Miss Earth Schweiz 2010, die Einzige, die noch immer mit diversen Engagements für die Umwelt glänzt. Für Djoa jedenfalls ist klar: «Alle Ex-Miss-Earth-Siegerinnen sind für mich Vorbilder und ich werde mein Bestes geben, um das gleiche wie Liza Andrea zu erreichen.»

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