Aktualisiert 29.06.2016 13:48

WimbledonDjokovic siegt und hat noch viel Luft nach oben

Titelverteidiger Novak Djokovic startet mit einem Sieg ins diesjährige Turnier in Wimbledon. Er bezwingt den Engländer James Ward 6:0, 7:6, 6:4.

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Sonntag, 10. Juli 2016Andy Murray und das Siegerküsschen mit dem Pokal. Der Lokalmatador gewinnt zum zweiten Mal Wimbledon. Er schlägt im Final Milos Raonic in drei Sätzen.

Sonntag, 10. Juli 2016Andy Murray und das Siegerküsschen mit dem Pokal. Der Lokalmatador gewinnt zum zweiten Mal Wimbledon. Er schlägt im Final Milos Raonic in drei Sätzen.

epa/Gerry Penny
Jubel auch bei Murrays Frau Kim Sears.

Jubel auch bei Murrays Frau Kim Sears.

AFP/Andrew Couldridge
Raonic ärgert sich, dass er den ersten Grand-Slam-Titel verpasst.

Raonic ärgert sich, dass er den ersten Grand-Slam-Titel verpasst.

AFP/Glyn Kirk

Der Traum vom grossen Auftritt auf dem berühmtesten Tennisplatz der Welt wurde für den Londoner James Ward (ATP 177) eine halbe Stunde lang zum Albtraum. Bis zum 0:6, 0:3 musste er warten, ehe die Null hinter seinem Namen auf der Anzeigetafel verschwand. Nach diesem ersten Game streckte der 29-jährige Wild-Card-Empfänger seine Arme jubelnd in die Höhe. Ein erstes Minimalziel war erreicht.

Die anfängliche Überlegenheit führte bei Djokovic vorübergehend zum Verlust der Konzentration. Ward gewann drei Games in Serie und zwang die Weltnummer 1 letztlich ins Tiebreak. Da hatte Djokovic jedoch wieder alles im Griff und entschied die Kurzentscheidung mit 7:3 für sich. Im dritten Satz reichte dem Serben ein frühes Break zum letztlich souveränen Sieg, auch weil Ward lediglich eine seiner neun Breakchancen nutzen konnte. Im ersten Spiel seit seinem Triumph beim French Open stand Djokovic immerhin etwas über zwei Stunden auf dem Platz.

Jetzt wartet Adrian Mannarino

«Das ist wohl die einzigartigste Erfahrung, die es im Tennis gibt», sagte der Sieger der letzten beiden Jahre in Wimbledon. «Auf dem noch unberührten Rasen in der Wiege des Tennis das Turnier zu eröffnen.» Er sei sehr zufrieden mit seiner «soliden Leistung». In der 2. Runde trifft Djokovic auf den Franzosen Adrian Mannarino (ATP 55). (sda)

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