Emotionen pur: Djokovic und Del Potro weinen um die Wette
Aktualisiert

Emotionen purDjokovic und Del Potro weinen um die Wette

Novak Djokovic, die Weltnummer 1, ist der grosse Favorit auf Olympiagold im Tennis. Der Serbe scheitert aber in Runde 1 – das tut weh.

von
hua

Roger Federer und Stan Wawrinka sagten verletzt ab, Rafael Nadal ist wohl noch nicht richtig in Form und Andy Murray liegt ihm: Was hätte Novak Djokovic schon von Gold im Tennis-Einzel in Rio abhalten sollen? Antwort: Der Argentinier Juan Martin del Potro.

Der Turm aus Tandil schaltete den Favoriten bereits in der ersten Runde aus. Beim Gaucho kullern nach dem Sieg die Tränen der Freude über die Wangen. Nicht viele hätten Del Potro zugetraut, erfolgreich zurückzukommen. Immer wieder warfen den 27-Jährigen Verletzungen zurück. Nun ist er wieder da.

Déjà-vu für Djokovic

Der Djoker zeigte in der Niederlage Stärke, gratulierte seinem Gegner am Netz und sprach ihm nette Worte zu. Als der Serbe den Platz verliess, brach es auch aus ihm heraus. Der 29-Jährige liess seinen Gefühlen freien Lauf, die Tränen der Enttäuschung mussten raus.

Für Djokovic ist es die zweite Niederlage in Serie an Olympischen Spielen gegen Del Potro. Bereits vor vier Jahren in London verlor der Serbe gegen den gleichen Gegner. Damals war es das Spiel um Platz 3, der Argentinier sicherte sich damit die Bronzemedaille, Djokovic ging leer aus – wie auch heuer in Rio.

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