Dreister Diebstahl: Djourous 120'000-Franken-Uhr gestohlen
Aktualisiert

Dreister DiebstahlDjourous 120'000-Franken-Uhr gestohlen

Johan Djourou ging in Hamburg etwas essen und liess sein Gepäck in der Hotellobby stehen. Als der HSV-Verteidiger zurückkam, war sein Gepäck verschwunden – samt Luxusuhr.

von
hua

«Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu.» Dieser Spruch wird dem Schweizer Nati-Verteidiger Johan Djourou kürzlich wohl gleich mehrmals durch den Kopf gegangen sein. Bei seinem Verein Hamburger SV läuft es derzeit in der Bundesliga gar nicht rund. Die Hamburger befinden sich nach 19 Runden auf dem zweitletzten Platz der Tabelle. Nur Aufsteiger Braunschweig ist noch schlechter.

Wie bereits in der vergangenen Saison muss der Bundesliga-Traditionsverein um den Verbleib in der obersten Klasse zittern. Es wäre für den HSV der erste Abstieg, seit die Bundesliga existiert. Der HSV ist der einzige Bundesligaklub, der in 50 Jahren – also seit der Saison 1963/1964 – noch nie in die 2. Bundesliga relegiert wurde.

Verhängnisvoller Abend

Als wäre das nicht schon genug Stress für die Spieler, kommt im Falle von Djourou jetzt noch mehr Frust dazu: Diebe stahlen dem 27-Jährigen seine 120'000 Franken teure Luxusuhr. Djourou und sein Teamkollege, der Ex-Basler Jacques Zoua, wollten in Hamburg noch etwas essen gehen und liessen ihr Gepäck in der Hotellobby stehen. Als sie später zurückkehrten, war ihr Gepäck weg.

«Da waren Sachen wie ein Portemonnaie und andere Wertsachen drin, die mir sehr wichtig sind. Das ist sehr, sehr ärgerlich», sagte Djourou gegenüber der «Sportbild».

Versicherung zahlt noch nicht

Weiterhin unklar ist, ob der Nati-Spieler von der Versicherung den ganzen Preis seiner Luxusuhr zurückerstattet erhält. Denn die Versicherung verlangt eine Kaufquittung der Uhr, um den gesamten Betrag auszubezahlen. Djourou hat diesen Beleg offenbar noch nicht eingesendet.

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