84’000 Franken Sachschaden: DNA-Spur führt Ermittler zu Sprayer-Bande
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84’000 Franken SachschadenDNA-Spur führt Ermittler zu Sprayer-Bande

Die Luzerner Polizei ermittelt neun mutmassliche Sprayer. Von Dezember 2019 bis Januar 2021 verursachten sie im Kanton Luzern mit ihren Sprayereien einen Gesamtschaden von insgesamt 84’000 Franken.

von
Cheyenne Wyss
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Die neun mutmasslichen Täter versprayten eine Brücke, Lärmschutzwände, Container und Gebäude und verursachten einen Sachschaden von insgesamt 84’000 Franken. Darunter ist auch eine Lärmschutzwand an der Wahligenstrasse in Rothenburg versprayt worden. 

Die neun mutmasslichen Täter versprayten eine Brücke, Lärmschutzwände, Container und Gebäude und verursachten einen Sachschaden von insgesamt 84’000 Franken. Darunter ist auch eine Lärmschutzwand an der Wahligenstrasse in Rothenburg versprayt worden.

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Auch eine Mauer an der Obergrundstrasse in der Stadt Luzern wurde versprayt. 

Auch eine Mauer an der Obergrundstrasse in der Stadt Luzern wurde versprayt.

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Eine Lärmschutzwand auf der A2 Fahrtrichtung Norden kurz vor Sempach ist ebenfalls mit Schriftzügen verschandelt worden. 

Eine Lärmschutzwand auf der A2 Fahrtrichtung Norden kurz vor Sempach ist ebenfalls mit Schriftzügen verschandelt worden.

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Darum gehts

  • Die Luzerner Polizei fasst neun Sprayer. Sie haben von Dezember 2019 bis Januar 2021 im Kanton Luzern Sachbeschädigungen von rund 84’000 verübt.

  • Dank einer DNA-Spur, welche einer der Sprayer an einem Tatort zurückgelassen hat, konnten die neun Täter ermittelt werden.

  • Die mutmasslichen Täter sind zwischen 16 und 24 Jahre alt und stammen aus der Schweiz.

Die Luzerner Polizei hat neun mutmassliche Sprayer gefasst. Die 16- bis 24-jährigen Täter haben einen Gesamtschaden von insgesamt 84’000 Franken zu verantworten, teilt die Luzerner Polizei am Montag mit. Während der Zeit von Dezember 2019 bis Januar 2021 haben die Jugendlichen eine Serie von Sachbeschädigungen im Kanton Luzern verübt, heisst es in der Mitteilung der Luzerner Polizei weiter.

«Versprayt und verschandelt»

Dabei haben sie entlang der Nationalstrassen insbesondere Brücken, Lärmschutzwände, Container und Gebäude mit Schriftzügen «versprayt und verschandelt», schreibt die Luzerner Polizei weiter. Dank einer DNA-Spur, welche einer der Sprayer an einem der Tatorte zurückgelassen hat, konnten die Sprayer ermittelt werden.

Die mutmasslichen Täter stammen alle aus der Schweiz. Zum Motiv wollten sich die Sprayer nicht äussern. Die Untersuchungen werden durch die Staatsanwaltschaft Emmen geführt, so die Luzerner Polizei in ihrer Mitteilung.

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