Aufatmen bei Barça: Doch kein Kreuzbandriss bei Messi
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Aufatmen bei BarçaDoch kein Kreuzbandriss bei Messi

Schock beim FC Barcelona: Lionel Messi verdreht sich im CL-Spiel gegen Benfica Lissabon böse das linke Knie. Der erste Verdacht lautet Kreuzbandriss, doch die Katalanen geben Entwarnung.

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als/pre

Lionel Messi verletzt sich im CL-Spiel gegen Benfica Lissabon. (Video: YouTube/<a href="http://youtu.be/GPhufVDJmyU"_blank">Djidja Djidja</a>)

Es hätte der Abend des Lionel Messi werden sollen. Der Zauberfloh hätte im Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon mit einem Treffer den 40 Jahre alten Torrekord von Gerd Müller egalisieren können. Doch es kam alles anders. Am Ende musste der Superstar schwer verletzt vom Feld gebracht werden, das öde 0:0 verkam völlig zur Nebensache.

Barça-Coach Tito Vilanova schonte bei den bereits für den Achtelfinal qualifizierten Katalanen zahlreiche Superstars – so auch Messi. In der 58. Minute – beim Stand von 0:0 was zugleich das Endresultat war - wurde der «Floh» eingewechselt und er setzte dem Spiel sofort seinen Stempel auf.

Nur eine Prellung?

Zahlreiche Torchancen vermochte Messi fortan nicht zu nutzen – so auch in der 84. Minute. Da nämlich hatte der Argentinier das 1:0 auf dem Fuss, er scheiterte mit seinem Lob-Versuch aber am gegnerischen Keeper. Danach blieb er mit schmerzverzerrtem Gesicht im Strafraum liegen. Messi hatte sich übel das Knie verdreht. Der Superstar konnte nicht mehr weiterspielen. Im Camp Nou war es mäuschenstill, als Messi vom Rasen gefahren wurde.

Erst wurde ein Kreuzbandriss befürchtet, doch dann kam schliesslich die erste Entwarnung. «Es sieht so aus, als wäre es nur eine kleine Sache. Aber wir müssen weitere Tests machen», sagte Sportchef Andoni Zubizaretta nach Spielschluss. Torwart Pinto wusste zu berichten: «Leo ist ruhig, er ist gefasst. Er sagt, es geht ihm gut.

Wenig später war auf der Homepage von Barcelona zu lesen, dass Messi einen Bluterguss am Knie habe. «Es könnte eine Prellung sein», hiess es weiter. Trainer Tito Vilanova mutmasste: «Es kann sein, dass es nur ein Schlag aufs Knie war. Wir müssen abwarten. Das Gefühl ist nicht schlecht.»

Spital bereits wieder verlassen

Die MRI-Untersuchung brachte dann Gewissheit. Kurz nach Mitternacht erklärte der Verein, dass auch weitere Tests keine schlimme Verletzung erkennen liessen. Der «Zauberfloh», wie Messi wegen seiner geringen Körpergrösse von nur 1,69 Metern genannt wird, hat das Spital bereits wieder verlassen. Wie lange Messi ausfallen wird, ist allerdings noch unklar.

Erstes Aufatmen also bei den Barça-Fans. Denn ohne Messi ist Barcelona nicht Barcelona. Der Weltfussballer traf diese Saison in der spanischen Liga für den klar führenden Tabellenersten schon 21 Mal in 14 Spielen, in der Champions League gelangen ihm fünf Treffer in sechs Partien.

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