Doch nicht mehr Durchdiener in der Armee

Aktualisiert

Doch nicht mehr Durchdiener in der Armee

In einem äusserst knappen Entscheid hat die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats entschieden, den Anteil der Durchdiener in der Armee nicht auf 30 Prozent zu erhöhen.

Die Kommission entschied knapp mit sechs zu fünf Stimmen einer parlamentarische Initiative der Freisinnig-demokratischen Fraktion nicht Folge zu leisten.

Die Initiative will das Bundesgesetz über die Armee und die Militärverwaltung so ändern, dass der maximale Anteil der Durchdiener auf 30 Prozent eines Rekrutenjahrgangs erhöht werden kann. Heute beträgt die Quote maximal 15 Prozent. Mit der Erhöhung wollen die Initianten erreichen, dass mehr Armeeangehörige für sofortige Interventionen und die Katastrophenhilfe zur Verfügung stehen.

Die SiK des Nationalrats hatte im vergangenen November mit einer grossen Mehrheit der Initiative Folge gegeben. Dies mit dem Argument, dass die heutige Obergrenze der Armee zu wenig Spielraum für die Erfüllung der sicherheitspolitischen Aufgaben lasse. (dapd)

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