Aktualisiert 29.09.2009 17:36

Studentenecke

Doktorat – was nun?

Man beginnt das Doktorat, weil man sich nach dem Diplom mit Forschung weiter auseinandersetzen und sich auf ein wissenschaftliches Thema fokussieren will.

von
Florian Pfuner

Man plant seine Zukunft, sucht aus, bei welchen Gruppen man sich bewirbt, welche Forschungsthemen einen ansprechen und ob man sich vorstellen kann, in diesem Bereich weiterzuarbeiten. Das Doktorat stellt einen wichtigen Wegpunkt dar im Lebenslauf, es ist eine Ausbildung in einer bestimmten Fachrichtung auf hohem Niveau. Wenn man es nicht schon vorher weiss, dann muss man spätestens während des Doktorats entscheiden, wie man sein Wissen und die Erfahrung mit den eigenen Interessen in Einklang bringt und weiter verwenden will. Die Frage, die man sich stellen muss, ist, wie die Karriere weitergehen soll: Bleibt man in der universitären Laufbahn oder wechselt man das Umfeld? Sucht man sich einen Job bei einer Firma, wo man sein Fachwissen einsetzen kann?

Meiner Meinung nach muss man für die Beantwortung der Frage nach dem Wohin den Horizont 10 bis 15 Jahre in die Zukunft legen. Ein zu kurzer Zeitraum kann einem falsche Rückschlüsse bringen. Man sollte nachdenken und dabei so realistisch wie möglich bleiben, wo man sein will beziehungsweise was man erreichen kann, hier und dort. Und da nicht garantiert ist, dass die Karriere auf dem geplant geraden Weg verläuft, sollte man sich vor allem auch überlegen, für welchen Weg die Leidenschaft grösser ist. Prinzipiell jedoch gibt es keine Standardlösung, jeder muss diese Entscheidung selbst treffen. Beide Wege haben ihre Vorteile, aber auch ihre negativen Seiten. Es liegt an einem selbst, dies abzuwägen und zu entscheiden, wo man seine Zukunft nach dem Doktorat sieht.

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