Dompteur Strickler gibt sein Nomadenleben auf

Aktualisiert

Dompteur Strickler gibt sein Nomadenleben auf

René Strickler verwirklicht seinen Lebenstraum: In Dompierre (FR) will er einen Park für seine Raubtiere bauen. Deshalb geht er dieses Jahr nicht auf Tournee.

«Ich gehe nicht zu den Leuten, diese sollen zu mir kommen», sagt René Strickler. Er eröffnet an Ostern in Subingen einen Beschäftigungspark für seine 35 Raubtiere. Bis Ende Monat finden mittwochs, samstags und sonntags jeweils um 14.30 Uhr öffentliche Raubtierproben statt. Geplant sind zudem ein Streichelzoo, ein Spielplatz und ein Restaurant.

Doch Subingen ist nur eine Zwischenlösung. Nach knapp zehnjähriger Suche kann Strickler seinen Lebenstraum in Dompierre bei Avenches verwirklichen: «Diese Tage reiche ich das Baugesuch für die Dschungelwelt ein», freut sich Strickler, der dieses Jahr 30 Jahre Freundschaft mit Raubtieren feiert. Die Dschungelwelt wird ein permanenter Park mit abwechslungsreicher Lebenswelt für die Löwen, Tiger, Pumas und Co.

Noch dieses Jahr plant Strickler im Kanton Freiburg den Spatenstich für sein 30-Millionen-Projekt. Mit der Sesshaftigkeit in Subingen spart er viel Geld, das er für seine Tiere investieren will. «Ich hätte meine zehn Lastwagen und 40 Anhänger prüfen lassen müssen, was rund 70 000 Franken gekostet hätte.» Auch Sponsoren werden noch gesucht.

Denise Schneitter

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