Pikante Enthüllungen – Donald Trump soll WCs mit Dokumenten verstopft haben
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Pikante EnthüllungenDonald Trump soll WCs mit Dokumenten verstopft haben

Ein neues Buch berichtet über den Aufstieg des New Yorker Immobilienlöwen, die Zeit im Weissen Haus und danach. Gemäss Insidern pflegt der Ex-Präsident weiterhin Kontakt zum nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un.

von
Patrick McEvily
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Donald Trump steht neuer Ärger ins Haus. 

Donald Trump steht neuer Ärger ins Haus. 

REUTERS
Ein neues Enthüllungsbuch beinhaltet pikante Details über die Zeit als US-Präsident und danach. Gemäss Insidern pflegt Trump noch immer Kontakt zum nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un.

Ein neues Enthüllungsbuch beinhaltet pikante Details über die Zeit als US-Präsident und danach. Gemäss Insidern pflegt Trump noch immer Kontakt zum nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un.

AFP
In einer weiteren brisanten Passage des Buches der «New York Times»-Journalistin Maggie Haberman heisst es, Mitarbeitende im Weissen Haus hätten bemerkt, wie Trump Dokumente die Toilette hinunterspülte.

In einer weiteren brisanten Passage des Buches der «New York Times»-Journalistin Maggie Haberman heisst es, Mitarbeitende im Weissen Haus hätten bemerkt, wie Trump Dokumente die Toilette hinunterspülte.

imago images/MediaPunch

Darum gehts

Ein neues Buch erschüttert die US-Politszene. Darin enthüllt die Journalistin Maggie Habermann, dass unter Angestellten des Weissen Hauses Gerüchte die Runde machten, wonach Donald Trump während seiner Amtszeit Dokumente zerstörte, indem er sie die Toilette hinunterspülte. Auch mit dem nordkoreanischen Diktator, Kim Jong-un (38), den Trump mehrmals persönlich traf, soll er noch in Kontakt stehen. Das US Politik-Portal Axios hat Passagen des Buches mit dem Titel «Confidence Man», das Ende dieses Jahres erscheinen soll, vorab gelesen. 

Dokumente könnten Details zum Sturm aufs Kapitol beinhalten

Gemäss Angestellten kam es im Weissen Haus in Washington während der Amtszeit des Ex-Präsidenten mehrfach zu verstopften Toiletten. Grund sollen offenbar Dokumente gewesen sein, die Trump versucht hatte, hinunterzuspülen. Der Verdacht konnte bislang nicht erhärtet werden.

Es sind die neuesten Enthüllungen rund um den Präsidenten und wichtige Schriftstücke. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das US-Justizministerium aufgefordert worden ist, gegen Trump zu ermitteln, nachdem Vertreterinnen und Vertreter des US-Nationalarchivs, das mit der Aufbewahrung von Präsidentschaftsdokumenten beauftragt ist, den Verdacht äusserten, der Ex-Präsident habe entgegen der üblichen Praxis nicht sämtliche Dokumente aus seiner Amtszeit geteilt.

Am Montag waren bereits 15 Kisten mit Dokumenten aus Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida in der Hauptstadt Washington angekommen. Besonders interessiert sind die Behörden an Dokumenten, die den Ablauf des 6. Januars 2021 dokumentieren, an dem Trump-Anhänger das Capitol in Washington stürmten. Gemäss US-Medienberichten droht Trump wegen der zurückgehaltenen Dokumente ein Amtsverfahren.

Trump fürchtet sich vor Veröffentlichung des Buches

Auch mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un soll Trump nach wie vor in Kontakt stehen. Gemäss Axios hat Haberman mit Bekannten des Ex-Präsidenten gesprochen, denen gegenüber er dies preisgegeben haben soll. Seine Korrespondenz mit dem nordkoreanischen Diktator hatte Trump zu früheren Zeitpunkten «Liebesbriefe» genannt.

In der Vergangenheit waren bereits mehrfach Enthüllungsbücher über Trump erschienen, die von turbulenten Zuständen im Weissen Haus berichteten. Keins konnte dem, bei weiten Teilen der Republikaner äusserst beliebten Ex-Präsidenten, aber wirklich etwas anhaben. Maggie Habermann, die für die «New York Times» schreibt, berichtet bereits seit über zehn Jahren über Trump und dessen Geschäfte. Gemäss Axios-Informationen soll sich der 75-Jährige vor der Veröffentlichung sorgen. Seine Berater hatten ursprünglich davor gewarnt, mit Habermann zu sprechen. Der impulsive Ex-Präsident tat es dennoch. Das Buch soll am 4. Oktober erscheinen.

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