Nach der Niederlage gegen Biden: Donald Trump überlegte sich, den Iran anzugreifen
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Nach der Niederlage gegen BidenDonald Trump überlegte sich, den Iran anzugreifen

US-Präsident Trump soll bei einem Treffen abgeklärt haben, ob er die Möglichkeit eines Angriffs habe. Zuletzt hatte eine Untersuchung eine deutliche Zunahme von nuklearem Material im Iran festgestellt.

von
Nicolas Saameli
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Weigert sich abzutreten, überlegt sich anzugreifen: US-Präsident Donald Trump.

Weigert sich abzutreten, überlegt sich anzugreifen: US-Präsident Donald Trump.

keystone-sda.ch
Vizepräsident Mike Pence soll Trump vom Erstschlag abgeraten haben.

Vizepräsident Mike Pence soll Trump vom Erstschlag abgeraten haben.

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Auch er gehörte zum Beratergremium: Aussenminister Mike Pompeo.

Auch er gehörte zum Beratergremium: Aussenminister Mike Pompeo.

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Darum gehts

  • US-Präsident Trump soll sich bei einem Treffen erkundigt haben, ob er den Iran angreifen könne.

  • Eine Untersuchung hatte zuletzt einen deutlichen Anstieg von nuklearem Material im Iran festgestellt.

  • Trump war 2018 aus einem Nukleardeal mit dem Iran ausgestiegen.

  • Der US-Präsident weigert sich weiterhin, seine Niederlage bei der Wahl einzugestehen.

Am Donnerstag hat der noch amtierende US-Präsident Donald Trump hochrangige Berater ins Oval Office gerufen. Er wollte wissen, ob es eine Option gebe, in den kommenden Wochen einen Militärschlag gegen den Iran auszuüben. Das berichtet die «New York Times» (Artikel ist kostenpflichtig) unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Einen Tag zuvor hatte eine Untersuchung einen deutlichen Anstieg von nuklearem Material im Iran festgestellt.

Die Berater – darunter Vizepräsident Mike Pence, Aussenminister Mike Pompeo und der stellvertretende Verteidigungsminister Christopher C. Miller – rieten Trump davon ab. Ein Angriff auf den Iran könne die ohnehin angespannte Lage in der Region zum eskalieren bringen und in den letzten Wochen der Trump-Präsidentschaft könnte ein grösserer Konflikt ausbrechen.

Die Quellen der «New York Times» gehen davon aus, dass die Berater Trump von seinem Vorhaben abbringen konnten. Allerdings sei es immer noch möglich, dass der Präsident, der sich weiterhin weigert, seine Niederlage bei der Wahl einzugestehen, sich nach Möglichkeiten umsehe, den Iran anzugreifen. Das Weisse Haus sei gegenüber der Zeitung nicht zu einer Stellungnahme bereit gewesen.

2018 war Trump aus dem Nukleardeal mit dem Iran ausgestiegen, da dieser «schrecklich» sei. Mehrere europäische Länder hatten sich gegen diesen Schritt ausgesprochen. Die Beziehungen zwischen dem Iran und den USA sind seit Jahrzehnten angespannt. Bereits im März dieses Jahres hatte das US-Militär den mächtigen iranischen General Kassem Soleimani bei einem Drohnenangriff in Bagdad getötet.

Deine Meinung

265 Kommentare
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aschi

18.11.2020, 21:37

Wenn der Dritter Weltkrieg ausbricht geht der Dubel in den Bunker

Vernunft

17.11.2020, 11:52

Noch die letzten Sponsoren für den Wahl entschädigen 😅

Go Trump

17.11.2020, 11:50

Trump weitere 4 Jahre. Deal with it! Der Schwindel wird auffliegen!